Freitag, 17. März 2006

Krieg: nicht vorbereiten - aber angreifen!

Generalbundesanwalt Kay Nehm wird nicht strafrechtlich ermitteln wegen des BND-Einsatzes im Irak. Dies schrieb die Bundesanwaltschaft an das Netzwerk Friedenskooperative. Das Netzwerk hatte unter anderem Exkanzler Gerhard Schröder angezeigt, weil der BND den USA bei der Zielerfassung geholfen habe. In dem jetzt veröffentlichten Brief lehnt die Behörde bereits einen "Anfangsverdacht" ab. Laut Strafgesetzbuch sei "nur die Vorbereitung eines Angriffskriegs und nicht der Angriffskrieg selbst strafbar". Eine analoge Anwendung der Strafvorschrift sei aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht möglich. Die Friedenskooperative fordert jetzt vom Gesetzgeber, die Strafbarkeitslücke zu schließen.(taz 6-02-06)
Das "Netzwerk Friedenskooperative" war der Ansicht, daß Schröder als final Verantwortlicher wegen "Beihilfe zum Angriffskrieg" - gemeint ist der Irak-Krieg 2003 - bestraft gehört. Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof und kommt zu einem ganz anderen Ergebnis (Az. 3 ARP 8/06-3): so begründeten die "über die Medien verbreiteten Informationen - unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt - keinen Anfangsverdacht wegen eines Verbrechens der Vorbereitung eines Angriffskrieges". Zudem würden die vom Ankläger monierten Informationen deutscher Agenten an die USA nicht vom Straftatbestand der Vorbereitung eines Angriffskrieges erfaßt. Noch spitzfindiger argumentiert der höchste staatliche Ermittler, wenn er die grundsätzliche Strafbarkeit eines Angriffskrieges auslegt. Denn es bestehe "kein Analogieschluß", daß die Strafbarkeit der "Vorbereitung" auch für die "Durchführung" gelten müsse. So etwas sei im Strafrecht sogar unzulässig. "Folglich scheidet als möglicher Täter aus, wer sich erst bei oder nach Kriegsausbruch in das kriegerische Unternehmen einschaltet".(jf 08/2006)
http://www.friedenskooperative.de/koop/pm170106.htm

Biometrie-Reisepässe aussetzen

17.03.2006 09:14
In einem Antrag (Bundestagsdrucksache 16/854) fordert die Bundestagsfraktion der FDP die Bundesregierung auf, die Ausstellung der neuen Reisepässe, bei denen auf RFID-Chips biometrische Daten elektronisch gespeichert werden, vorerst auszusetzen. Die Liberalen bezweifeln, dass die Verschlüsselung der Daten einen hinreichenden Schutz bietet; sie verweisen dabei auf das Beispiel der niederländischen ePässe, die bereits geknackt wurden. Die Verschlüsselung der Daten basiere auf der "Basic Access Control", die den Richtlinien der EU und der Luftfahrtorganisation ICAO entspreche, führen die Liberalen in ihrem Antrag aus. "Der geheime Schlüssel für den Zugriff auf den Chip und die verschlüsselte Datenübertragung berechnen sich dabei aus einer Behördenkennzahl und einer fortlaufenden Nummer. Theoretisch liefern diese Zahlen zusammen genommen eine Verschlüsselungsstärke von rund 56 Bit ­ vorausgesetzt, sie lassen sich nicht zu genau abschätzen oder sogar aus anderen Quellen erschließen", schreiben die Liberalen. Dies sei im Vergleich zu der 128-Bit-Verschlüsselung, die etwa bei Internet-Anwendungen eingesetzt werde, ein verhältnismäßig schwacher Schlüssel, meint die FDP.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/70951

Katze mit Computervirus

15.03.2006 15:07
Mit Hilfe einer Datenbank für ausgelesene Informationen lassen sich RFID-Transponder, wie sie auch zur Markierung von Haustieren benutzt werden, als Gastgeber für Virensoftware missbrauchen. Andrew Tanenbaum, der Erfinder des Betriebssystems Minix, hat auf der IEEE Conference of Pervasive Computing in Pisa gleich mehrere Angriffsszenarien zur drahtlosen Datenerfassung per RFID beschrieben. Wie der gebürtige US-Amerikaner auch auf einer Website der freien Universität Amsterdam darlegt, könnte zum Beispiel ein böswilliger Hacker einen RFID-markierten Artikel regulär im Supermarkt erstehen und den darauf angebrachten Transponder anschließend durch einen von ihm selbst programmierten ersetzen. Schmuggelt er die Ware mit der manipulierten Auszeichnung zurück in den Laden und legt sie erneut zur Bezahlung vor, kann er Supermarkt-Software, die sonst nur digitale Preisschildchen übers RFID-Lesegerät auswerten muss, mit schädlichem Code füttern. Andere Szenarien bauen auf die reiskorngroßen RFID-Tags, die hierzulande das Identifizieren entlaufener Haustiere erleichtern sollen und die typischerweise von Tierärzten oder Tierheimen kodiert und injiziert werden, daher der Titel von Tanenbaums Vortrag.
Vortrag al PDF: http://www.rfidvirus.org/papers/percom.06.pdf
http://www.heise.de/newsticker/meldung/70871

Montag, 13. Februar 2006
Hitachi lehrt VeriChip das Fürchten
ie Gefahr für Veri-Chip kommt vom Hitachi-Konzern. Die kleinen Japaner, in der Tat nicht blöd und den brachial großen Injektionswerkzeugen abgeneigt, als sei es ein steinzeitliches Werkzeug hirnloser Heimwerkerfanatiker, entwickelten einen RFID-Chip, der dem amerikanischem VeriChip-Konzern das Fürchten lehrt. Der RFID-Chip von Hitachi auf einer Fingerkuppe eines Japaners – nicht größer als ein Punkt am Ende eines Satzes in Ihrem Lieblingsbuch.
http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/1561046/
hitachi-Chip

Cellphone could crack RFID tags, says cryptographer
Rick Merritt, EE Times
(02/14/2006 4:26 PM EST)
SAN JOSE — A well known cryptographer has applied power analysis techniques to
crack passwords for the most popular brand of RFID tags. .....
http://www.eetimes.com/showArticle.jhtml?articleID=180201688

How to kill RFID tags with a cell phone
http://omega.twoday.net/topics/RFID/

The beginning of the end-RFID Chips
http://tinyurl.com/fwb5p

Internet-Zensur bei google

Was haben China und Deutschland gemeinsam?
Richtig. Die Internet-Zensur.

Gibt man bei der Suchmaschine google.de das Suchwort "fufor" ein, so erhält man die Ergebnisse 1-60 von ungefähr 139 Seiten auf Deutsch. Am Ende der Suchergebnisliste erscheint ein Texthinweis:
"Aus Rechtsgründen hat Google 3 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt. Weitere Informationen über diese Rechtsgründe finden Sie unter ChillingEffects.org."

Was heisst das denn? Warum wurden denn Suchergebnisse entfernt?
Folgt man dem angegebenen Link, wird eine englisch-deutsche
Erklärung abgegeben:

"December 14, 2005
Sender Information: [Private]
Sent by: [Private]
[Private] Germany
Recipient Information: [Private] Google, Inc.
Sent via: Re:
A URL that otherwise would have appeared in response to your search,
was not displayed because that URL was reported as illegal by a German
regulatory body.
Ihre Suche hätte in den Suchergebnissen einen Treffer generiert, den
wir Ihnen nicht anzeigen, da uns von einer zuständigen Stelle in
Deutschland mitgeteilt wurde, dass die entsprechende URL unrechtmäßig
ist. "

Inernet-Zensur im deutschen Alltag:
Wer sind denn hier "zuständige Stellen in Deutschland", welche die Unrechtmässigkeit von Webinhalten festgestellt haben wollen - ohne irgendeine Rechtsgrundlage und ohne eine irgendwie geartete Begründung zu nennen?
Und wer ist diese ChillingEffects.org?
Besser waren die offensichtlich noch unzensierten Suchergebnisse bei
http://metacrawler.de/ .

Deutsche Google-Zensur immer schärfer
03.04.2006
choices.li » Sapere aude
Die Plattform ChillingEffects dokumentiert Zensurbemühungen auf dem Rechtsweg mittels Unterlassungsanordnungen. Lange lag der Schwerpunkt bloß auf den USA, seit kurzem werden auch internationale Entwicklungen dokumentiert. Dabei zeigt sich ein für viele womöglich überraschendes Bild: Deutschland betreibt momentan offenbar die weltweit intensivste Zensur auf diesem Weg.
Unterlassungsanordnungen, auf Englisch Cease & Desist Notices, sind gerichtliche Verfügungen, deren Nichtbefolgung unter Strafe steht. Suchmaschinen wie Google halten sich daher strikt an solche Anordnungen und entfernen Inhalte sofort aus der Suchanzeige, wenn eine solche Verfügung einlangt.
Die Plattform ChillingEffects ist ein gemeinsames Projekt der Electronic Frontier Foundation und zahlreichen US-Universitäten. Suchmaschinenbetreiber können dort erhaltene Unterlassungsanordnungen in eine Datenbank einstellen, sodass sich Internet-Nutzer ein Bild davon machen können, welche Inhalte ihnen vorenthalten werden.
Eine Durchsicht dieser Datenbank zeigt überraschendes: Der größte Teil der Unterlassungsanordnungen stammt aus Deutschland. Zudem scheinen sich die Anordnungen in letzter Zeit zu häufen.Praktisch wöchentlich wird die Anzeige eines Inhalts verboten. Die Zensur betrifft in erster Linie Internetseiten von Shoa-Revisionisten, doch auch der Jugendschutz scheint aktiv.
Google zeigt es dankenswerterweise zumindest auf den Suchergebnisseiten an, wenn dem Leser ein Ergebnis vorenthalten wird. Ein Link über ChillingEffects erlaubt schließlich den Vergleich der Suchergebnisse für mehrere Länderkennungen, sodass zensierte Inhalte mit einigem Aufwand gefunden werden können. Dies hintertreibt die Zensur und es steht zu fürchten, dass Deutschland bald dem Vorbild von China folgen wird, um diesen Ausweg zu unterbinden.
http://tinyurl.com/r4bbn
ChillingEffects Clearinghouse: http://www.chillingeffects.org/
Anzeige der eingegangen Unterlassungsanordnungen: http://tinyurl.com/lt38f

19.9: Kriegserklärung

Ein Afghane mit deutschem Paß, ein gewisser Walid Nakschbandi, seit 1999
Leiter der zum Holtzbrinck-Konzern gehörenden TV-Produktionsfirmen AVE,
Spektrum-TV und Zeit-TV und früher für einige Sendungen "Friedman" im HR und
ARD zuständig, sagte am 19. September 2000 in der Süddeutschen Zeitung:

"Ihr könnt uns herabsetzen, beleidigen, demütigen oder verletzen, aber Ihr
werdet uns nicht los. Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben.
Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität.
Ihr werdet es nicht verhindern können, daß bald ein türkischsprachiger
Richter über Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheiten
heilt, ein Tamile im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet und ein
Bulgare der Bill Gates Euer New Economy wird. Nicht Ihr werdet die
Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern
wir werden es tun - für Euch. Ihr seid bei diesem leidvollen Prozeß
lediglich Zaungäste, lästige Gaffer. Wir werden die deutsche Gesellschaft in
Ost und West verändern. Wir Ausländer."

Das Omen 666

Das Omen - Remake

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Original Titel : The Omen 666
Kinostart : 6.Juni 2006 (06.06.06)
Studio : 20th Century Fox
Regie : John Moore
Darsteller : Julia Stiles, Liev Schreiber, Mia Farrow, David Thewlis, Pete Postlethwaite,
Michael Gambon, Seamus Davey-Fitzpatrick
Drehbuch : Dan McDermott
Trailer : http://www.apple.com/trailers/fox/theomen/

Filmstart-Start: 06.06.06 (noch 81 Tage)

Am 6. Juni, morgens sechs Uhr, wird er geboren. Er wächst heran wie andere Kinder, unterscheidet sich scheinbar durch nichts von seinen Altersgenossen. Und doch ist Damien Thorn kein Kind wie alle anderen. In seiner Umgebung sterben Menschen unter mysteriösen Umständen. Die Gesetze der Natur scheinen außer Kraft gesetzt. Niemand wird verschont, selbst Damiens Eltern Robert und Cathy Thorn müssen die Liebe zu ihrem vermeintlichen Kind mit dem Leben bezahlen. Die dunkle Prophezeiung beginnt sich zu erfüllen: "Er wird sein Königreich auf Erden errichten und dem Satan untertan sein. Die Erde wird leer sein und die Mensch werden sich gegenseitig töten." Damien Thorn, das personifizierte Böse, hat sein Werk begonnen. Wer wird sich ihm in den Weg stellen können?

Das kommende Lichtreich

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