Donnerstag, 4. Mai 2006

Iran: Zahlreiche UFOs gesichtet

Iran: Zahlreiche UFOs gesichtet - Bevölkerung in Aufruhr
29.04.04 13:35
Während der letzten Tage wurden im Iran zahlreiche unbekannte Flugobjekte gesichtet. Sogar auf den Titelseiten von verschiedenen Zeitungen und im Fernsehen wurden Bilder der UFOs gezeigt. Die Bevölkerung befindet sich in Aufruhr.
Im Fernsehen wurde eine glitzernde, weiße fliegende Untertasse gezeigt, die über der Hauptstadt Teheran gefilmt wurde. Auch in den nördlichen Städten Tabriz und Ardebil wurden angeblich UFOs gesehen, die grün, rot, blau und lila strahlten.
Ein Offizier der Luftwaffe erklärte einer Zeitung, dass die Regierung herausfinden sollte, ob die UFOs feindliche Absichten hätten. Einige Bewohner vermuten auch, dass die USA versuchen würden, den Iran mit Raumschiffen auszuspionieren. (story.news.yahoo.com )
http://tinyurl.com/lb74v

Skrupellose Netzwerke aus Politik, Managern und Justiz

Buchbesprechung
Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz
Jürgen Roth, Der Deutschland Clan
Das skrupellose Netzwerk aus Politikern, Top-Managern und Justiz
Eichborn Verlag Frankfurt/M, Mai 2006, ISBN 3-8218-5613-0
Der Autor ist bekannt durch TV-Dokumentationen und investigative Bücher wie Der Oligarch (2001), Netzwerk des Terrors (2001), Die Gangster aus dem Osten (2003) und Ermitteln verboten (2004). „Roth ist einer der besten Kenner der Kriminalität in Deutschland.“ Die Zeit
Mit diesem Buch führt uns Jürgen Roth in die Chefetagen der Bundesrepublik des Jahres 2006. „Deutschland heute – das ist ein engmaschiges Netzwerk aus hochrangigen Politikern, führenden Konzernchefs und toleranten Justizbehörden, die systematisch und übergreifend mit kriminellen Methoden den Rechtsstaat aushöhlen, Gemeinsinn durch puren Egoismus und Gesetze durch die Macht des Kapitals ersetzen,“ so der Klappentext des 256-Seiten Buches. Jürgen Roth beschreibt in seinem Buch mittels bisher unbekannter Dokumente Gaunerkartelle, Korruptionsaffären und Verstrickungen von Ministern, Top-Managern und Staatsanwälten, „wer wen erpresst, wer die Drahtzieher anrüchiger Deals sind und warum die Justiz nicht ermittelt.“
Der Bürger hat sich fast daran gewöhnt. Staatsanwälte agieren seltsam zurückhaltend, sobald es um Top-Kriminalität geht. Deutsche Staatsanwälte sind an Weisungen der Politik gebunden. Deutsche Politiker und ihre „Förderer“ aus der Wirtschaft können sich so an den eigenen Haaren aus jedem noch so kriminellen Sumpf ziehen. Ganz „legal“! Seriöse Ermittlungen gegen Betrüger auf Chefetagen sind daher eher die Ausnahme. Schwarzgelder lassen sich aus dem Ausland zwar bis auf deutsche Konten verfolgen. Gleichwohl leben die Paten aus Wirtschaft und Politik sorgenfrei, haben es sich in der für sie rechtsfreien Zone zwischen Flensburg und Berchtesgaden ausgesprochen kommod eingerichtet. Der Deutsche Richterbund fordert die Aufhebung dieser gottgleichen Situation für Top-Politiker. Sein Ziel: Aufklärung von „Regierungskriminalität“!
Jürgen Roth beschreibt Hintergründe des VW-Skandals und der Flugaffäre der West LB. Die sogenannten „Luftnummern“, wie Clement sie nannte, wurden nie sauber aufgearbeitet, geschweige denn konsequent strafrechtlich geahndet. Insbesondere die Rolle von Vielflieger Rau, damals Ministerpräsident in Düsseldorf, erscheint in einem ganz neuen Licht. Als es den Politgrößen zu heiß wurde und die unsäglichen Umstände öffentlich zu werden drohten, ließ man kurzerhand den Co-Piloten als angeblichen Drogenkurier verhaften und unschuldig verurteilen!
Der Leser erhält Informationen über Umsatzsteuerkarusselle, durch die dem Staat jährlich Einnahmen in Höhe von 20 Mrd. Euro verloren gehen, gekaufte Politiker in Mecklenburg-Vorpommern, Gaunerkartelle in Bayern, die Spätzle-Connection in Baden-Württemberg und politisch-kriminelle Netzwerke nicht nur in Norddeutschland. Das letzte Kapitel ist dem Thema Putin – Schröder, Gas und Öl gewidmet. Roth: „Ein Drama von geradezu kafkaeskem Ausmaß“.
Weniger angenehm: Die Situation „normaler“ Bürger, die in die Fänge derartiger Gaunerkartelle gerieten. Roth beschreibt das Schicksal der 300- bis 500.000 ganz überwiegend vermögenslosen Gering- und Normalverdiener, denen Schrottimmobilien angedreht wurden. Drücker-Kollonnen durchstreiften systematisch die Republik. „Renommierte“ Banken nutzten die Wohnungen quasi als „Trojanisches Pferd“, um überteuerte Immobilienvollfinanzierungen an den Mann oder die Frau zu bringen. Ebenso massenhaft. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen geht unter Berücksichtigung gleichfalls drückervermittelter Fondsanteilsfinanzierungen von mindestens einer Million Schadensfällen und drei Millionen Geschädigten aus. Und der Bundesgerichtshof ? Er schützt die Betrüger und überlässt die Betrogenen ihrem Schicksal!
Roth zitiert Professor Hans-Jürgen Krysmanski, von der Universität Münster: „Wir erleben derzeit einen Zusammenbruch der Steuerungsinstanzen der bürgerlich-kapitalistischen Welt, dass die in diesem System erworbenen Positionsvorteile, Klassenprivilegien etc. – so lange es noch geht – zur immer rücksichtsloseren Akkumulation von Geld bis hin zur systematischen Korruption, eingesetzt werden und dass in diesem Prozess der räuberischen Akkumulation von Geld-macht auch das Thema der Privatisierung von Macht, und zwar ganz konkret, beschlossen ist.“
Eine harte Analyse in einem außerordentlich mutigen Buch! www.hans-joachim-selenz.de
www.juergen-roth.com

Prof. Hans Herbert von Arnim
Wer kümmert sich um das Gemeinwohl: Von der Auflösung der politischen Verantwortung im Parteienstaat*
Seit der Antike befassen sich Philosophen und Staatsdenker mit der Frage, wie man die Führer von Staaten dazu bringen kann, sich bei ihren Handlungen am Wohl des Volkes auszurichten und nicht an ihren eigenen Interessen an Posten, Einfluss und Reichtum. Dies ist die Schlüsselfrage. Denn einerseits muss man den Spitzenpolitikern Macht anvertrauen, sonst können sie ihre Aufgaben nicht erfüllen. Andererseits soll diese Macht nicht missbraucht, sondern zum Wohl der Bürger eingesetzt werden.
I. Der Pflicht-Ansatz
Die klassische Lösung dieses Dilemmas besteht darin, an das Amt und seine Befugnisse eine besondere Pflicht zu knüpfen, die Pflicht nämlich, die anvertraute Macht nur gemeinnützig zu gebrauchen, also im Sinne des Gemeinwohls.[1] Denn "der Staat ist um der Menschen willen da", nicht umgekehrt.[2] Das gilt auch für die Bundesrepublik und ist im ersten Artikel des Grundgesetzes niedergelegt.[3] Dieser Kernsatz bildet die Grundlage für alles Handeln der "Repräsentanten" des Volkes.[4]
Was genau der Inhalt des „Gemeinwohls“ ist, mag zwar undeutlich und vage sein. Klar aber ist, dass eine Motivation verlangt wird, die das Gegenteil vom Streben nach eigenem Nutzen ist. Die Verpflichtung der Amtsträger findet ihren Ausdruck im Amtseid, den der Bundespräsident, der Bundeskanzler und die Bundesminister feierlich vor der Öffentlichkeit ablegen:
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohl des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“[5]
Dem entspricht auch eine bestimmte Vorstellung von den Abgeordneten. Sie sollen als „Vertreter des ganzen Volkes ... nur ihrem Gewissen unterworfen" und "an Aufträge und Weisungen nicht gebunden" sein (Art. 38 Abs. 1 Satz 2 GG), damit sie das im Interesse des Landes Erforderliche tun können. Insofern hat auch das – durch das Grundgesetz garantierte – so genannte freie Mandat einen Bezug auf das Gemeinwohl.
Die Orientierung am Gemeinwohl als ethisches Postulat und verfassungsrechtliches Gebot, das für alle Amtsträger gilt, ist die eine Seite, die Wirklichkeit aber ist die andere. Zwischen Verfassungsnorm und Realität besteht eine nur mühsam verdeckte riesige Diskrepanz. In Sonntagsreden, auf Jubiläumsveranstaltungen, in Sozialkundebüchern und von manchen Vertretern der deutschen Staatsrechtslehre wird zwar so getan, als könne und müsse[6] man ohne weiteres davon ausgehen, dass das Gemeinwohlgebot auch beherzigt werde. Doch hinter dem offiziellen grundgesetzlichen System hat sich ein inoffizielles Schatten-System entwickelt, in dem nicht Gemeinnutz, sondern Eigennutz vorherrscht. Die Akteure geben sich zwar alle Mühe, dieses zweite Gesicht der Politik vor den Bürgern zu verhüllen. Aber wer Augen hat zu sehen, dem eröffnen sich auch von außen Einblicke. Ab und zu reißt der Schleier ohnehin auf und gibt der Allgemeinheit den Blick auf die ansonsten wohl gehütete hintergründige Seite der Politik frei. Das ist besonders nach Aufdeckung von politischen Skandalen der Fall. Beispiele sind die CDU-Spendenaffäre und das dabei offenbar werdende sogenannte System Kohl, die Landowski-Affäre in Berlin, die Flugaffäre in Nordrhein-Westfalen, die Umstände der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Augsburg zur Lieferung von Panzern nach Saudi-Arabien, die die CDU-Affäre ausgelöst haben, deren Hintergründe aber erst allmählich bekannt werden, und die SPD-Spendenaffäre in Köln und anderwärts.
Kennzeichen des Systems hinter dem System sind zum Beispiel
- Kungelei und Ämterpatronage bis hin zur Korruption;
- schwarze Kassen und gefälschte Rechenschaftsberichte
- und generell die Geringschätzung von Gesetz und Verfassung, wenn sie den eigenen Interessen an Macht, Posten, Geld und Einfluss im Wege stehen.
Diese Haltung findet ihren exemplarischen Ausdruck in der Überzeugung Kohls, ein Ehrenwort unter Komplizen gehe dem Gesetz vor, eine Einstellung, die wir sonst eigentlich nur bei der Mafia vermutet haben.
Kohl konnte sein System in den 25 Jahren, die er Parteivorsitzender war, 16 davon als Bundeskanzler, zu besonderer Blüte bringen. Ein Einzelfall ist Kohls System allerdings nicht, und es ist auch nicht auf die CDU beschränkt. Berufspolitiker aller Parteien – und gerade viele besonders erfolgreiche – pflegen sich ganz ähnlich zu verhalten. Politikern ist im Zweifel das eigene Hemd näher als der Gemeinwohlrock. Das ist für erfahrene Journalisten, die eng mit Politikern zusammenarbeiten und sie täglich beobachten können, ganz selbstverständlich. Einer von ihnen, Gerhard Weck, ein "altes Schlachtross der Bonner Bundespresse- konferenz" (wie er gelegentlich genannt wurde) hat mir schon vor 34 Jahren den Kernsatz mit auf den Weg gegeben: „Willst Du Politiker für eine Gesetzesänderung oder eine sonstige Initiative gewinnen, musst Du sie vor allem davon überzeugen, dass es ihnen nützt, wenn sie sich dafür einsetzen.“ Ich fand das damals ziemlich zynisch, kann es heute nach jahrzehntelangen Erfahrungen aber nur bestätigen. Zwar habe ich durchaus Männer und Frauen kennen gelernt, denen es wirklich ums Gemeinwohl ging – auch dann noch, wenn sie dafür Opfer bringen mussten. Aber der Normalfall ist das eben nicht; auch ist diese lobenswerte Haltung selten belohnt worden. Wer sie konsequent praktiziert hat, ist in den Parteihierarchien meist auf halbem Weg steckengeblieben. In der realen Welt der Politik spielen Macht, Posten und Geld eine zentrale Rolle. Und diese Interessen setzen sich im Falle des Konflikts mit Gemeinwohlbelangen meist durch.
Selbst die Führungen ehemals „alternativer“ Parteien verleugnen notfalls ihre Prinzipien, um an Macht und an Posten zu kommen (und sie auch zu behalten). Dies exerzieren Bundespolitiker der Grünen in letzter Zeit exemplarisch vor. Doch neu ist das nicht.[7] Auch bisher schon haben die Grünen frühere Glaubenssätze auf dem Altar ihrer Eigeninteressen geopfert. So haben die Düsseldorfer Minister der Grünen Bärbel Höhn und Michael Vesper an ihren völlig überzogenen Pensionsansprüchen von monatlich rund 15.000 Mark nach nur vier Amtsjahren festgehalten,[8] obwohl sie diese missbräuchlichen Pensionsregelungen selbst am schärfsten kritisiert hatten. Doch das war früher, als sie noch in der Opposition standen.
Ein anderes Beispiel ist das Festhalten der grünen Bundesminister Joschka Fischer und Jürgen Trittin an ihrem Bundestagsmandat. Das bringt ihnen, auf Bruttobezüge umgerechnet, ein Plus von 195.000 Mark jährlich,[9] obwohl dies sicher nicht der einzige Grund ist, warum sie ihr Mandat behalten wollen. Dabei hatten die Grünen vorher den Grundsatz der Trennung von Ministeramt und Parlamentsmandat immer hochgehalten (und diesen Grundsatz auf ihrem Parteitag Anfang 2001 erneut bestätigt).
Das Streben nach Macht allein muss allerdings noch nichts Schlimmes sein. Ohne Macht können schließlich auch keine inhaltlichen Ziele verwirklicht werden. Oft ist Macht aber eben nicht Mittel zum Zweck, sondern wird zum Selbstzweck. Dann verleugnen die Parteien ihre „dienende Funktion gegenüber den Problemen“. Damit wird „das Verhältnis von Problemlösung und Parteiziel umgedreht“, wie Richard von Weizsäcker einmal formuliert hat.[10]
Die primäre Machtorientierung spiegelt sich auch im Parlament wider. Es scheint wichtiger, den politischen Gegner zu kritisieren und schlecht aussehen zu lassen, als über gute Lösungen nachzudenken. Ideen werden nur deshalb abgelehnt, weil sie von der Gegenseite kommen. Abgeordnete, die von ihrem freien Mandat Gebrauch machen wollen und eigene Meinungen vertreten, stören. Dies widerspricht dem machtpolitischen Imperativ der Geschlossenheit. Solche Abgeordnete sehen sich als „Abweichler“ diskriminiert und werden diszipliniert. Der Grundsatz des freien Mandats ist dann nur noch Fassade.
Genauso ist es mit dem klassischen Grundsatz der Gewaltenteilung zwischen Parlament und Regierung; auch er löst sich auf. Die Mehrheit des Parlaments steht auf der Seite der Regierung. Sie sieht ihre Aufgabe nicht mehr darin, die von ihr gewählte und getragene Regierung öffentlich zu kritisieren und zu kontrollieren, sondern sie – im Gegenteil – zu stützen und gegen Kritik zu verteidigen. Öffentliche Kritik ist allein noch Sache der Opposition. Die aber ist im Parlament in der Minderheit und kann deshalb keine wirksamen Kontrollmaßnahmen ergreifen. Das Dilemma besteht darin, dass die, die kontrollieren wollen, es nicht können und die, die können, nicht wollen....
Weiterlesen, ganzer Artikel und Literaturverzeichnis:
http://tinyurl.com/n7wqz

Bye-Bye U.S. Dollar!

The Sunday Times April 30, 2006
Dollar starts the big slide against major currencies
The dollar has embarked on a big decline that will see it fall against all leading currencies, according to analysts. The plunge is being prompted by America’s $800 billion (£438 billion) current-account deficit, they say. The dollar has been under pressure following last weekend’s meeting of G7 finance ministers and central bankers, which emphasised “global imbalances” and said currencies should reflect economic fundamentals. Then China raised its key interest rate to 5.85%, its first hike for months, and Ben Bernanke, the new Federal Reserve chairman, hinted that American rates would pause at 5% after a rise in May. Analysts say that without interest-rate support, the dollar will be weighed down heavily by America’s imbalances. “I think this is it,” said Tony Norfield, global head of currency strategy at ABN Amro. “The dollar has been supported by high yields but markets are saying that is no longer enough. The question for policymakers is going to be how to manage the dollar’s decline. It won’t be a one-way street but the fall is likely to be biggest against Asian currencies.” The euro has already risen to an 11-month high of more than $1.26, while the dollar is at a three-month low of 113.70 against the yen. The Canadian dollar, known by traders as the “loonie”, rose to a 28-year high on Friday, boosted by a hike in Canadian interest rates. Sterling climbed back above $1.80, closing above $1.82 in New York on Friday. The Bank of England’s monetary policy committee is set to leave rates unchanged at 4.5%, despite a call from the National Institute of Economic and Social Research for a pre-emptive rise. The “shadow” MPC, which meets under the auspices of the Institute of Economic Affairs, has voted 7-2 to leave rates unchanged. Two members, Andrew Lilico and Peter Warburton, voted for a quarter-point cut in rates. But the other seven — Philip Booth, Tim Congdon, John Greenwood, Ruth Lea, Kent Matthews, Anne Sibert and David B Smith — said Britain’s economy was back on trend and did not need lower rates. They also warned that higher rates would eventually be required, largely because of continued strong growth in the money supply. A declining dollar could ease protectionist pressures in America. Today’s deadline for completing a key element of the Doha trade round will pass without any progress. Sir Digby Jones, director- general of the CBI, who is visiting China, said the failure of America, Europe and Japan to reduce protection for their farmers was undermining the chances of a trade deal. Britain’s economy would be boosted by £580 billion if the “enterprise gap” were closed and more businesses were started by women, ethnic minorities and people outside London and the southeast, according to a CBI report published today. It says that, despite government efforts, these groups are falling further behind the most active entrepreneurs — white men in the capital and Home Counties. Closing this enterprise gap would generate 1m new businesses, it said.
http://tinyurl.com/s65u5

RFID-Chips auf Ausweisen beeinflussen unser Biosystem

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Was ist der RFID-Zapper?
Der RFID-Zapper ist ein Gerät, das passive RFID-Tags dauerhaft deaktiviert bzw. zerstört. Das Entwicklerteam besteht zur Zeit aus zwei Personen. Die Ziele des Projekts sind ein Proof-of-Concept, der Bau eines funktionsfähigen und optisch ansprechenden Gerätes, sowie eine Dokumentation, so dass jeder sich einen eigenen RFID-Zapper bauen kann. Da das Projekt bisher so viel positive Resonanz gefunden hat, werden wir wohl auch noch an anderen Umsetzungen des Konzeptes arbeiten, zum Beispiel am Bau eines RFID-Zappers von Grund auf, ohne uns einer Einwegkamera zu bedienen.

Wozu braucht man so einen RFID-Zapper?
Wir müssen damit rechnen schon in naher Zukunft beinahe überall von RFID-Tags umgeben zu sein, die unterschiedliche Funktionen erfüllen werden. Die Vorteile und Risiken dieser Technologie und ihres Einsatzes werden bereits diskutiert. Wie auch immer, es wird Versuche geben, RFID-Tags einzusetzen, um auf eine flächendeckende Überwachung hinzuarbeiten und die Privatsphäre zu bedrohen und einzuschränken. Diese Versuche wird jeder zu spüren bekommen, ob als Konsument oder als Bürger, sogar als Ausländer, z.B. durch den neuen deutschen Reisepass, der bereits einen RFID-Tag enthält.
Um sich gegen solche Maßnahmen zu verteidigen, könnte ein kleines, einfaches und optisch relativ ansprechendes Gerät interessant sein, mit dem man die Tags in unmittelbarer Nähe für immer deaktivieren kann, zum Beispiel Tags in vor kurzem gekauften Kleidungsstücken und Büchern.

Funktionsweise
Ein RFID-Lesegerät erzeugt ein [...] elektromagnetisches Feld, welches die Antenne des RFID-Chips empfängt. In der Antenne, welche als Spule dient, wird durch Induktion Strom erzeugt. Dieser aktiviert den Mikrochip im RFID Tag. Durch den induzierten Strom wird bei passiven Tags zudem ein Kondensator aufgeladen, welcher für dauerhafte Stromversorgung des Chips sorgt.(Auszug Wikipedia)
Nun gibt es verschiedene Wege, um RFID-Tags zu deaktivieren. Einen, den die Industrie vielleicht anbieten wird, stellen sogenannte RFID-Deaktivierer da, welche den RFID-Tag in eine Art Schlaf versetzen. Ein Problem dabei ist, dass der RFID-Tag reaktiviert werden kann (und das auch ohne, dass man selber davon weiss). Es sind aber auch schon Mittel und Wege bekannt, RFID-Tags für immer zu deaktivieren, u.a. das Durchtrennen der Antennenleitung zum Chip oder die Zerstörung des Chips in einer Mikrowelle, wozu diese nur kurz eingeschaltet werden braucht. Beide Methoden sind jedoch nur eingeschränkt praxistauglich, z.B. eignen sie sich überhaupt nicht zum Zerstören von RFID-Tags in Textilien, da diese beim Durchtrennen der Antennenleitung zerschnitten werden müssten bzw. bei der Zerstörung in einer Mikrowelle eine kleine Stichflamme entsteht, die mindestens ein Brandloch hinterließe, wenn sie die Textilie nicht gar in Brand setzt. Der RFID-Zapper befreit einen von diesem Problem. Er arbeitet ähnlich dem Prinzip eines Mikrowellenherdes: Durch eine Spule wird kurzzeitig ein starkes elektromagnetisches Feld erzeugt, ähnlich wie bei einem EMP. Dieses Feld induziert wiederum eine Spannung in der Spule des RFID-Tags, die so hoch sein soll, dass ein Bauelement der Schaltung im RFID-Chip durchbrennt. Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, entschieden wir uns dafür, den elektrischen Teil einer Einwegkamera mit Blitz zu verwenden. Hierzu verwenden wir einen hochkapazitiven und hochvoltigen Blitzkondensator, wie wir ihn in einer billigen Einwegkamera finden, die wir mit einer Spule aus lackiertem Kupferdraht nachrüsten. (Ein zusätzlicher Schalter erwies sich auch als notwendig.) Und schon haben wir ein batteriebetriebens, handliches Gerät zum Zerstören von RFID-Tags.
Weiterlesen: http://tinyurl.com/np6os

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