Moslems fordern mehr Rechte – sonst Wahlboykott
05.05.2006
Moslems in Schweden fordern mehr Rechte – sonst Wahlboykott
S t o c k h o l m (idea) – Die Schwedische Moslem-Liga hat mit einem Boykott der Parlamentswahlen im September durch die 250.000 Moslems gedroht, gedroht, falls sie nicht mehr Rechte erhalten. Einige Gesetze müßten geändert werden „damit wir uns als Minderheit in die Gesellschaft integriert fühlen können“, heißt es in einem vom Schwedischen Fernsehen veröffentlichten Schreiben der Liga.
Sie fordert unter anderem, daß Moslems an speziellen muslimischen Feiertagen zwei Tage bezahlten Extraurlaub und für das Freitagsgebet zwei Stunden Dienstbefreiung erhalten sowie ohne Beschränkungen Moscheen bauen zu können. Scheidungen zwischen Moslems sollen nur dann gültig sein, wenn ein islamischer Geistlicher, ein Imam, sie billige. An staatlichen Schulen sollen nur Imane Religionsunterricht für moslemische Kinder erteilen dürfen. Der Schwimmunterricht müsse für Mädchen und Jungen getrennt sein. Der schwedische Integrationsminister Jens Orback lehnt diese Forderungen ab. Alle Gesetze müßten für alle gleich gelten. Schweden hat rund neun Millionen Einwohner, von denen mehr als 75 Prozent der evangelisch-lutherischen Schwedischen Kirche angehören. Die römisch-katholische Kirche hat 150.000 Mitglieder und die orthodoxen Kirchen etwa 100.000. Die Moslem-Liga hat nach eigenen Angaben etwa 70.000 Mitglieder.
http://tinyurl.com/jnzp5
Moslems in Schweden fordern mehr Rechte – sonst Wahlboykott
S t o c k h o l m (idea) – Die Schwedische Moslem-Liga hat mit einem Boykott der Parlamentswahlen im September durch die 250.000 Moslems gedroht, gedroht, falls sie nicht mehr Rechte erhalten. Einige Gesetze müßten geändert werden „damit wir uns als Minderheit in die Gesellschaft integriert fühlen können“, heißt es in einem vom Schwedischen Fernsehen veröffentlichten Schreiben der Liga.
Sie fordert unter anderem, daß Moslems an speziellen muslimischen Feiertagen zwei Tage bezahlten Extraurlaub und für das Freitagsgebet zwei Stunden Dienstbefreiung erhalten sowie ohne Beschränkungen Moscheen bauen zu können. Scheidungen zwischen Moslems sollen nur dann gültig sein, wenn ein islamischer Geistlicher, ein Imam, sie billige. An staatlichen Schulen sollen nur Imane Religionsunterricht für moslemische Kinder erteilen dürfen. Der Schwimmunterricht müsse für Mädchen und Jungen getrennt sein. Der schwedische Integrationsminister Jens Orback lehnt diese Forderungen ab. Alle Gesetze müßten für alle gleich gelten. Schweden hat rund neun Millionen Einwohner, von denen mehr als 75 Prozent der evangelisch-lutherischen Schwedischen Kirche angehören. Die römisch-katholische Kirche hat 150.000 Mitglieder und die orthodoxen Kirchen etwa 100.000. Die Moslem-Liga hat nach eigenen Angaben etwa 70.000 Mitglieder.
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bin66 - 8. Mai, 09:30


