Samstag, 13. Mai 2006

Die Bienen sterben aus

Imker beklagen Bienensterben
Sonntag 30. April 2006, 16:01 Uhr
Hamburg (AP) Ein mysteriöses Bienensterben macht den Berufsimkern in Deutschland zu schaffen. «Der Todeskampf der Honigbiene und der Imkerei in Deutschland hat begonnen», sagte der Präsident des Verbands der Berufsimker, Manfred Hederer, der «Bild am Sonntag». Er selbst habe fast 60 Prozent seiner Völker verloren. Viele der 75.000 Hobbyimker denken demnach wegen ihres Alters ans Aufhören.
Dem Bericht zufolge sind besonders Ostdeutschland sowie Teile von Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland betroffen. Die Ursache sei noch nicht vollständig erforscht. Als sicher gelte aber, dass der lange Winter und die Varroa-Milbe zu dem Sterben beigetragen hätten. Auch in der Schweiz sind wegen des Schädlings in den vergangenen Jahren immer wieder Bienen eingegangen.
http://tinyurl.com/mfzzh

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Eine Honigbiene fliegt auf eine Loewenzahnbluete zu am Donnerstag, 4. Mai 2006, auf einer Wiese in Zuerich. Ein grosser Teil der Schweizer Bienen hat den Winter nicht ueberlebt. Der Verlust wird auf insgesamt 20 bis 30 Prozent geschaetzt. Die Ursachen des Bienensterbens sind noch unklar. Die Wissenschaftler glauben, dass verschiedene Faktoren zusammenkamen: die ungenuegende Effizienz der Varroabekaempfung, die Einwinterung geschwaechter Voelker, die Spaettracht, Pestizide und schliesslich klimatische Elemente. Bis sich der Bienenbestand erholt hat, dauert es ein bis zwei Jahre. (AP Photo/Keystone, Lisa Maire) A bee flies towards a yellow blossom in Zurich, Switzerland on Thursday, May 4, 2006. Many of the Swiss bees did not survive the winter. According to scientists, between 20 and 30 percent died but reasons are unclear.
http://tinyurl.com/ny8dd

Tod der Bienen
13. Mai 2006
Chemnitz. Alarmstimmung bei Sachsens Bienenzüchtern: Bis zu 5000 der zuvor 30.000 Bienenvölker haben nach Schätzungen des Landesverbandes sächsischer Imker den Winter nicht überstanden. In manchen Regionen Deutschlands seien sogar 60 bis 80 Prozent der Völker gestorben, sagt Manfred Hederer, Präsident des Bundes deutscher Berufs- und Erwerbsimker. Er warnt bereits vor einem "Todeskampf der Honigbiene und der Imker".
Als die Temperaturen im Frühjahr wieder auf zwölf Grad stiegen und die Staaten bildenden Honigsammler zu ihrem ersten Reinigungsflug aufbrachen, bekam auch Freizeitimker Roland Wicht aus Taura bei Chemnitz traurige Gewissheit: Sechs seiner 22 Völker habe er verloren, sagt Wicht, die Hälfte allein durch die Varroa-Milbe, ein aus Asien eingeschleppter Bienenparasit. Andere Völker könnten durch die Umstände des langen Herbstes und des harten Winters umgekommen sein, doch die Ursachen seien zu wenig erforscht. "Es fehlt uns jedes Volk", sagt Wicht.
Ältere Imker, die alle Völker verloren haben, könnten jetzt ans Aufgeben denken. Doch als Vorsitzender des Landesverbandes sächsischer Imker mit rund 30.000 Kollegen im Freistaat warnt Wicht zugleich vor Panikmache: "Das ist nicht der Niedergang der Bienenwirtschaft." Binnen eines Jahres könnten die Verluste wettgemacht und die Völker wieder aufgezogen sein - "wenn jetzt einer dem anderen hilft". Der Bedarf in Sachsen zur Bestäubung der Obstbäume, die jetzt in voller Blüte stehen, liege bei bis zu 60.000 Völkern. Wicht: "Die Bienen wissen gar nicht, wo sie zuerst hinfliegen sollen."
Doch anders als der 59-jährige Ingenieur schlägt Manfred Hederer an der Spitze des Bundes der Berufsimker mächtig Alarm. "Es geht nicht ums Bienensterben, es geht auch ums Umweltsterben und um zu Tode gepflegte Agrarflächen", sagt der Bayer, in dessen Heimat 60 Prozent der Völker starben. Die Varroa-Milbe habe man bei sachgerechter Bekämpfung längst im Griff.
Dennoch habe es 1951 noch 2,2 Millionen Bienenvölker gegeben, jetzt sei es nur noch ein Drittel. "Die Obstbauern", so Hederer, "schreien danach."
Wissenschaftler machen sich daher auf die Suche nach einem Ausweg für Obstbauern. In einem Pilotversuch des Zoologischen Instituts in Greifswald wird in Rostock als Alternative zur anfälligeren Honigbiene die robustere Rote Mauerbiene getestet. "Es müssen schnell Alternativen gefunden werden. Sonst drohen europaweit große Ertrags- und harte finanzielle Einbußen für die Unternehmen", sagt Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt unterstützt. Honig produziert die Wildbiene allerdings nicht.
Einzig im sächsischen Agrar- und Umweltministerium will man von den Nöten nichts wissen. "In Sachsen gibt es immer Verluste, das ist nicht außergewöhnlich", sagt eine Sprecherin.
http://tinyurl.com/m45ed

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Chemtrail-Forum: http://tinyurl.com/ndtts
http://www.net-news-global.de/

Chemtrail Patents: United States Patent 4,686,605
Atmospheric Geoengineering is occuring in our skies daily, and on a worldwide basis. For those who doubt the feasibility of these special operations, just take a look at the following Patents.
Chemtrail Patents: http://omega.twoday.net/20040311/


Studie
Drastisch weniger Schmetterlinge und Bienen auf Gen-Raps-Feldern
22. März 2005
Der kommerzielle Anbau von genetisch veränderten Pflanzen hat große Auswirkungen auf die umliegenden Gewächse und damit auch auf Schmetterlinge und Bienen. Zu diesem Schluss kommt eine dreijährige Studie im Auftrag der britischen Regierung, die im Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlicht wurde. Nach den Ergebnissen der Forscher, die ein Rapsfeld mit genetisch verändertem Canola-Raps untersuchten, der einem bestimmten Herbizid widersteht, nahm die Zahl der Schmetterlinge und Bienen drastisch ab. Das habe nicht nur dramatische Auswirkungen auf die Insekten selbst, sondern auch auf jene Tiere, die in der Nahrungskette darüber liegen wie etwa verschiedene Vogelarten. Die Gentechnik-Befürworter sehen diese Gefahr aber nicht. "Einige der Tiere würden positiv davon betroffen sein, einige vielleicht negativ, aber die meisten gar nicht", meint Rony Combes vom Agricultural Biotechnology Council, einer Londoner Lobby-Gruppe für Gentechnologie.
Auch jene Rapsöl-Saat, die von Bayer CropScience in den USA und in Kanada im großen Stil angebaut wird, führt dazu, dass im Hochsommer knapp vor der Ernte kaum Schmetterlinge oder andere Insekten in der Nähe der Felder sichtbar sind. Gründe dafür liegen in der "Natur" der gentechnisch veränderten Pflanze, die kaum Nahrung für Insekten bietet. "Es gibt einfach nichts im Feld, was für Bienen oder Schmetterlinge interessant wäre", so der Bayer-Sprecher Julian Little.
Die ausführlichen Ergebnisse der oben zitierten Studie, an der mehr als 150 Forscher teilgenommen hatten, die eine Million Pflanzen und zwei Millionen Insekten in verschiedenen Teilen Großbritanniens untersuchten, wurde im Fachmagazin Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht. Die meisten der untersuchten Pflanzen sollen zwar in Europa nicht zugelassen werden und stehen auch nicht zur Debatte, dennoch, so nehmen die Forscher an, werden die Ergebnisse die Landwirtschaftspolitik für Jahrzehnte beeinflussen.
"Nun gibt es einen rationalen und wissenschaftlich basierten Bericht, der diese Veränderungen deutlich macht", so Chris Pollock, wissenschaftlicher Direktor am Institute For Grassland and Environmental Research in Aberystwyth, der auch Vorsitzender des Studien-Komitees war. "Wir haben detailreich demonstriert wie eng die Verbindung zwischen der Landwirtschaft und der Umwelt ist".
http://tinyurl.com/m8cjt

British Inventor Unveils 8000 MPG Car

British Inventor Unveils 8000 MPG Car
Friday May 12th, 2006
A British inventor unveils the world's most fuel-efficient vehicle, a three-wheel „TeamGreen‰ car capable of doing 8,000 miles to the gallon.
The 45-year-old inventor, Andy Green, from the University of Bath, built his budget eco-motor for just £2,000, and will be the sole British contender for the title of the world's most fuel-economic car in a global competition being held later this month.
It has taken Mr. Green more than two years to design and build the car, which will be the fourth eco-vehicle he has built. He holds the British record for fuel-efficiency, with 6,603 miles to the gallon in a previous car.
According to the report, the new vehicle is powered by a single cylinder four-stroke engine with a capacity of just 35cc and runs with a special management system incorporating fuel injection.
A spokesman for Bath University says, "Andy Green is keeping the spirit of the lone British inventor who takes on the world very much alive."
http://www.allheadlinenews.com/articles/7003538016

"Rechtsbeuger raus!" - Justizkritiker demonstrieren

"Rechtsbeuger raus!" - Justizkritiker demonstrierten vor dem Frankfurter Oberlandesgericht
7 May, 2006 - 22:41 (Humanistische Union). Politik

"Rechtsbeuger raus!" Diese Parole prangte auf einem Transparent vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Ein Dutzend Demonstrantinnen und Demonstranten hatte sich am Samstag (6. Mai) vor dem Gerichtsgebäude an der Zeil zu einer justizkritischen Manifestation versammelt.
Auf einer Wäscheleine hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Aktenzeichen ihrer Fälle aufgereiht. Vorüberkommenden Passanten berichteten sie von ihren Erfahrungen mit der Justiz. Jeder von ihnen sieht sich als Opfer einer ungerechten Behandlung durch Behörden oder Gerichte.

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Sein Beharren auf einen Konferenzbeschluss und eine anschließende Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Schulleiter führten im Fall eines Frankenberger Lehrers zu ganz anderen Konsequenzen als erwartet: Der als Alkoholiker bekannte Schulleiter wurde befördert. Der Lehrer hingegen wurde gegen seinen Willen in den vorzeitigen Ruhestand versetzt.
Ein Maschinenbau-Ingenieur aus Bayern hatte den Heizungsinstallateur verklagt, der für die Heizungsanlage in seinem neugebauten Haus verantwortlich zeichnete. Ein Gutachten des Bundesamtes für Materialprüfung belege, dass der Heizungsbauer dabei Fehler gemacht hatte. Doch die Richterin sei lieber ihrem örtlichen Gutachter gefolgt, obwohl der nicht auf dem Stand der Technik gewesen sei. Als der Maschinenbau-Ingenieur bei der Scheidung von seiner Frau wieder vor derselben Richterin stand, war ihm klar, dass er von ihr keine Gerechtigkeit zu erwarten hatte. Sie habe ihm sogar verboten, Anträge zu stellen.
Der Einbau einer Solaranlage bescherte einem Mann aus dem Ruhrgebiet unangenehme Erfahrungen mit der Justiz. Die Anlage erreichte bei weitem nicht die im Prospekt versprochenen Einspar-Werte. Doch seine Beschwerden über diesen Betrug blieben wirkungslos. Die betreffende Firma habe mit ihrem Vorgehen sogar noch unangefochten weitermachen können.
Teure Prüf-Zertifikate erwiesen sich bei einem anderen Justiz-Opfer als falsch. Die Gerichte hätten jedoch die Tarn-Adresse der GmbH, die diese unbrauchbaren Zertifikate verkauft hatte, nicht durch eine Hausdurchsuchung überprüfen lassen wollen.
Im Gegensatz zum deutschen GmbH-Gesetz hielten sie den Briefkasten an einem Frankfurter Hochhaus-Turm für ausreichend und lehnten ein weiteres Vorgehen ab. Im Prospekt des Vermieters werde sogar damit geworben, man könne in diesem Hochhaus "glaubwürdige Adressen" und entsprechende Telefonnummern mit Weiterschaltung mieten, erklärte der Demonstrationsteilnehmer. Die britischen Behörden warteten währenddessen nur auf eine Anfrage der
deutschen Strafverfolgungsbehörden, um auch gegen die englische Muttergesellschaft dieser GmbH vorzugehen.
Ein Vater berichtete von seinem Kampf um das Besuchsrecht für sein uneheliches Kind. Monatelang sei ihm das zuerkannte Recht dann von den Behörden vorenthalten worden.
Sein entschiedenes Eintreten gegen Neonazis brachte einen Physiker aus Amöneburg in konflikt mit der Justiz. Neofaschistische Aktivitäten eines Polizisten-Sohns habe die Behörde nicht verfolgen wollen. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Polizeibeamte endete mit einer Verurteilung wegen "falscher Verdächtigung".
Zahlreiche weitere Fälle stellten die Demonstrierenden bei ihrer Aktion an der Frankfurter Zeil vor. In all diesen Fällen sei den Betroffenen rechtliches Gehör verweigert worden. Fehlleistungen der Justiz hätten in
aller Regel gravierende Folgen für die Opfer, nicht aber für die Täter.
Hier müsse sich etwas ändern. So müsse beispielsweise die Möglichkeit verbessert werden, Richter und Staatsanwälte wegen offenkundiger Rechtsbeugung zur Rechenschaft zu ziehen. Das ist in der bundesdeutschen Rechtsgeschichte bislang praktisch noch nie vorgekommen.
Deswegen wollen die Teilnehmer der Demonstration vom 6. Mai weitermachen. Künftig soll jeden Monat eine justizkritische Demonstration vor dem Oberlandesgericht Frankfurt stattfinden. Auch in anderen Städten Deutschlands soll es bald ähnliche Aktionen geben.
http://tinyurl.com/ngvyj


Farbattacke auf Innenminister-Kanzlei in GI
von AbwehrspielerIn der Ordnung - 06.05.2006 12:41
Bild In der Nacht auf den 4. Mai 2006 wurde die Anwaltkanzlei in der Nordanlage 37 in Gießen mit Farbe beworfen, zudem wurden Parolen an die Wand gemalt. Offenbar gab es auch Attacken auf das innere der Räume, Genaueres aber war nicht zu erkennen und bei der Polizei nicht zu erfahren. Die getroffene Anwaltskanzlei gehört u.a. zwei Innenministern (Hessen und Thüringen). Vieles spricht dafür, dass das Haus eine Koordinierungsstelle von Polizei- und Justizskandalen ist. Der Angriff könnte auch der massiven Vertuschung der Skandale um die Minister Gasser und Bouffier gegolten haben. Der folgende Bericht basiert auf einem Besuch vor Ort (siehe Fotos) und den Informationen seitens der bei ihren Ermittlungen auch immer ein bisschen plaudernden Polizei - also schwierigen Quellen.

Der Hintergrund:
Zwei Innenminister in Deutschland aus einer Anwaltskanzlei? Was ohnehin schon etwas ungewöhnlich wird, ist bei näherem Hinsehen noch grotesker: Während der hessische Innenminister Bouffier und der thüringische Innen-, vormals Justizminister Dr. Gasser vor allem mit brutaler Polizeipolitik und reaktionären Politikkonzepten auffallen, sind ihre Anwälte aus der Nordanlage 37, dem Sitz der Kanzlei in Gießen, nicht unbeteiligt. Wenn die von den Ministern angeführten Polizisten durchdrehen, Menschen erschießen oder verprügeln, sind nicht nur die Minister mit der Vertuschung beschäftigt, sondern ihre Anwälte treten als Verteidiger der Polizisten auf. Das überraschende Ergebnis dieses Juristenfilzes: Absurdeste Freisprüche. Jetzt wurde die Kanzlei Ziel politisch motivierter Anschläge von Menschen, denen die Law-and-Order-Methoden der Innenminister und ihrer Anwälte offenbar reichte.

Die aktuellen Skandale im Einzelnen (kann gerne ergänzt werden)

Nordthüringen: Polizei erschießt Wanderer in einer absurden Szene, Gerichte verhindern Verurteilung mit einem bemerkenswerten Gutachten: In Stresssituationen kann sich unbewusst der Zeigefinger krümmen (denkt daran, wenn Ihr das nächste Mal Bullen begegnet ...). Mehr unter
http://www.rolf-goessner.de/FRTodesschusse.htm und unter
http://www.projektwerkstatt.de/polizeidoku/nordhausen/haupt.html.

Nordthüringen: Polizei erschießt Person, die gegen Zigarettenautomat haut – Freispruch, weil Notwehr. Zwar hat der Polizist einen Fliehenden verfolgt und drangsaliert, aber trotzdem war das reine Notwehr, der Polizist war durch die Flucht bedroht? Mehr unter
http://www.projektwerkstatt.de/polizeidoku/nordhausen/haupt.html

Hamburg: Thüringer Polizei verprügelt im üblichen Brutalo-Stil vermeintliche DemonstratInnen (Bambule-Demo). Nur leider sahen die nur so aus – es waren Zivis. Da deren Schilderung dann natürlich wichtig ist (weil sie ja Bullen sind), gibt es Ärger für die Thüringer Schläger. Doch die Landesregierung tut viel für die Vertuschung des Falles ... mehr unter
http://www.rolf-goessner.de/FRTodesschusse.htm

Landesregierung: Petition an den Landtag wird zur Drangsalierung des Petitionseinreichers an die Anwaltskanzlei in Gießen weitergegeben ... Bericht aus PDS-Fraktionskreisen unter
http://www.pds-fraktion-thueringen.de/parlamentsreport/artikel/artikel2006/pr060701.html.

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Der Farbanschlag
In der Nacht auf den 4. Mai 2006 wurde die Bouffier-Dr.Gasser-Anwaltkanzlei in der Nordanlage 37 in Gießen mit Farbe beworfen, zudem wurden Parolen an die Wand gemalt. Offenbar gab es auch Attacken auf das innere der Räume, Genaueres aber war nicht zu erkennen und bei der Polizei nicht zu erfahren.
Die Gießener Medien verschwiegen in der inzwischen in der Stadt üblichen Art den Protest. Bislang verschweigen sie auch den Filz um das Innenminister-Paar Bouffier/Gasser und ihre Anwälte, während in Thüringen sowohl die Todesschüsse der Polizisten als auch die ungesetzliche Weitergabe einer Petition vom Innenministerium an die Kanzlei von Medien immerhin veröffentlicht wurde. In Gießen scheint aber Bouffier weiterhin alle Fäden in der Hand zu haben einschließlich der Steuerung, was von seinen Taten an die Öffentlichkeit gelangt.

Reaktion der Marke Bouffier: Kriminalisierung ins Blaue
Hinweise auf TäterInnen gibt es bislang nicht. Jedenfalls konnte die Polizei keine benennen. Innenminister Bouffier aber schickte sofort seine Abteilungen dorthin, wo er seine GegnerInnen wittert und diese seit Jahren mit absurden Methoden kriminalisiert. Vier MitarbeiterInnen des Landeskriminalamtes tauchten in der Projektwerkstatt in Saasen auf und sollten dort Anwesende befragen und überprüfen. Einen Grund, warum sie gerade nach Saasen gekommen waren, konnten sie nicht angeben - offenbar gab es keinen außer dem politischen Willen des Innenministers. Der hatte die LKA-PolizistInnen sofort losgeschickt in die Projektwerkstatt, ohne irgendwelche Ermittlungen abzuwarten. Bei ähnlichen Fällen in der Vergangenheit reichte die Einmischung durch Bouffier auch aus, dass Anklagen erhoben wurden, Wohnungen durchsucht wurden und Urteile gefällt wurden - zur Gefälligkeit einer Person, die in Gießen wie früher die Fürsten ihr eigenes Ego zur Politik macht. Polizei, Justiz, Ämter, Bürgermeister und andere kuschen.

Es wird Zeit: Aufklärung tut not!
Vor mehreren Monaten haben AktivistInnen die Internetseite
http://www.volker-bouffier.de.vu ins Netz gestellt. Diese wurde von einem Tag auf den anderen abgeschaltet - der Provider verweigerte jegliche Angaben, warum das geschah. Viel Phantasie braucht es nicht, das auch diesmal das Innenministerium selbst KritikerInnen mundtot machte. Das erinnert an den berüchtigten 11. Januar 2003, als der Innenminister Bouffier persönlich der Polizei den Angriffsbefehl auf eine Demonstration erteilte, die daraufhin ohne jegliche Wahrung der rechtlichen Form zerschlagen wurde. Die Gießener Justiz erfüllte bis zum Oberlandesgericht artig den Auftrag, den Angriff als rechtmäßig zu erklären - Verfassungsklage gegen diese offensichtlichen Rechtsbeugungen ist eingereicht. Ob Bouffiers Arm auch bis Karlsruhe reicht, wird abzuwarten sein.
Die Internetseite über Bouffier, ergänzt um eine zu seinem Anwaltskollegen Dr. Gasser ist wieder erreichbar. Die neue Adresse heißt
http://www.im-namen-des-volkers.de.vu . Sollte sie wieder abgeschaltet werden, wird sie unter
http://www.projektwerkstatt.de/bouffier stehenbleiben.
AktivistInnen aus dem Antirepressions-Netz K.O.B.R.A. hoffen darauf, dass die Mauer des Schweigens um die Juristenmafia Gasser/Bouffier endlich durchbrochen werden kann. Die Farbattacke auf die Kanzlei werten sie als soziale Notwehr gegen den offensichtlichen Missbrauch der Macht: „Wer auch immer das war, der und die haben offenbar kein Vertrauen mehr in die Institutionen dieser Gesellschaft und drücken ihren Protest direkt aus. Wir können das verstehen, sehr sogar!“
Weiterlesen: http://tinyurl.com/q8ndk

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