Mittwoch, 5. Juli 2006

Gegen das Dogma vom Urknall - Offener Brief von 33 Wissenschaftlern

CHINA INTERN - Wirtschaft - Menschenrechte - Kultur
Offener Brief von 33 Wissenschaftlern

An dieser Stelle möchten wir erstmalig für Deutschland einen offenen Brief von 33 Wissenschaftlern veröffentlichen, die die herkömmlichen Gedankengebäude der Kosmologie in Frage stellen.

Die altchinesische Wissenschaft hatte eine umfassende Erklärung ( zumindest in mancher Hinsicht ) des Universums.

Unsere Ideen über die Geschichte des Universums werden heute jedoch von der Urknalltheorie beherrscht. Doch nach Aussagen von Eric J Lerner, dem Mathematiker Michael Ibison von Earthtech.orUg und Dutzenden anderer Wissenschaftler auf der ganzen Welt beruht diese Herrschaft eher auf Konventionen als auf einer wissenschaftlichen Methode.Sie haben deshalb einen offenen Brief an die Wissenschaftlerkreise verfasst, wir stellen ihn hier vor:

( Original veröffentlicht in New Scientist, 22.-28. Mai, 2004, Seite 20)

Die Urknalltheorie basiert auf einer großen Anzahl hypothetischer Wesenheiten, auf Dingen, die wir niemals beobachtet haben -- Aufblähung, geheimnisvolle Materie und dunkle Energie sind die auffallendsten Beispiele. Ohne diese gäbe es einen fatalen Widerspruch zwischen den Beobachtungen durch die Astronomen und den Vorhersagen der Urknalltheorie.

In keinem anderen Bereich der Physik würde diese stetige Zuflucht in neue hypothetische Objekte als ein Weg akzeptiert werden, um die Lücke zwischen Theorie und Beobachtung zu schließen. Irgendwann würden ERNSTHAFTE FRAGEN ÜBER DIE RICHTIGKEIT DER ZUGRUNDELIEGENDE URKNALLTHEORIE AUFGEWORFEN.

Doch die Urknalltheorie kann ohne diese zurechtgepfuschten Faktoren nicht überleben. Ohne das hypothetische Inflationsfeld kann mit dem Urknall die fließende isotropische kosmische Hintergrund-Strahlung, die man beobachten kann, nicht erklärt werden, weil es keine Möglichkeit für Teile des Universums, die sich nun mehr als nur wenige Grade vom Himmel weg befinden gibt, die gleiche Temperatur zu erhalten und somit dieselbe Menge an Mikrowellenstrahlung auszuströmen.


Ohne eine Art von geheimnisvoller Materie, ungleich zu jener, die wir trotz 20 Jahre voller Experimente beobachtet haben, stellt die Urknalltheorie widersprüchliche Vorhersagen für die Dichte der Materie im Universum auf. Eine Inflation erfordert normalerweise eine 20 Mal höhere Dichte als die, die in der Urknall-Atom-Zusammensetzung, der Erklärung über den Ursprung der Lichtelemente, angedeutet wurde. Die Theorie sagt aus, dass dass Universum ohne dunkle Energie nur ungefähr 8 Milliarden Jahre alt sei, was Milliarden von Jahren jünger wäre, als das Alter vieler Sterne in unserer Galaxie.

Ferner hat die Urknalltheorie keine quantitativen Vorhersagen aufzuweisen, die hinterher durch Beobachtung bestätigt werden konnten. Die Glanzleistungen, auf die die Anhänger der Theorie sich beriefen, bestehen aus der Fähigkeit Beobachtungen rückwirkend mit einer stets ansteigenden Ordnung verstellbarer Parameter tauglich zu machen, gerade als bräuchte die alte Kosmologie mit der Erde im Mittelpunkt Ebene für Ebene Epizyklen.
Doch der Urknall ist nicht das einzige verfügbare Gerüst, um das Universum zu verstehen. Sowohl durch die Plasmakosmologie als auch dem Modell des festen Zustandes entstand die Vermutung von einem sich entwickelnden Universum ohne Anfang und Ende. Diese und andere alternative Versuche können das grundlegende Phänomen des Kosmos, darunter die Fülle der Lichtelemente, die Generation von Strukturen großen Ausmaßes, die kosmische Hintergrundstrahlung und wie die Rotverschiebung von weit entfernten Galaxien an Abstand zunimmt, ebenfalls erklären. Diese haben sogar neue Erscheinungen vorhergesagt, die später beobachtet wurden. Dies war bei der Urknalltheorie nicht einmal der Fall.
Anhänger der Urknalltheorie mögen erwidert haben, dass diese Theorien nicht jede kosmische Beobachtung erklären können. Das kommt kaum überraschend, da ihre Entwicklung durch den vollständigen Mangel an Forschungsgeldern ernsthaft gehemmt wurde. In der Tat können solche Fragen und Alternativen noch nicht einmal jetzt frei diskutiert und überprüft werden. In den meisten Konferenzen der "Hauptströmung" fehlt ein offener Austausch von Ideen.

Während Richard Feymann sagen konnte, dass „Wissenschaft die Kultur des Zweifels sei„, werden bei der Kosmologie heutzutage keine Zweifel und abweichende Meinungen toleriert. Junge Wissenschaftler lernen sich still zu verhalten, wenn sie etwas Negatives über das Standard-Urknallmodell zu sagen haben. Diejenigen die die Urknalltheorie anzweifeln fürchten, dass es ihre Zulassung kostet, wenn sie dies aussprechen.
Selbst Beobachtungen werden heute durch diesen voreingenommenen Filter interpretiert. Ob sie für richtig oder falsch angesehen werden hängt davon ab, ob sie die Urknalltheorie unterstützen oder nicht. So werden abweichende Daten von der Rotverschiebung, der Fülle von Lithium und Helium , und die Verteilung der Galaxien zwischen anderen Themen ignoriert oder als lächerlich abgestempelt. Dies spiegelt eine wachsende dogmatische Einstellung wider, die für den Geist freier wissenschaftlicher Untersuchungen einen Fremdkörper darstellt.

Heute werden eigentlich alle finanziellen und Versuchsmittel an die Urknallstudien hingegeben. Die Geldmittel stammen aus nur wenigen Quellen und die Untersuchungssausschüsse die sie kontrollieren, werden von Anhängern der Urknalltheorie beherrscht. Dies hat zur Folge, dass sich die Herrschaft der Urknalltheorie auf diesem Gebiet ohne Rücksicht auf die wissenschaftliche Gültigkeit der Theorie selbst aufrechterhält.

Da nur Projekte innerhalb des Urknallsystems Unterstützung erhalten, wird ein grundlegendes Element der wissenschaftlichen Methoden untergraben - die stetige Überprüfung der Theorie anhand von Beobachtungen. Eine solche Einschränkung macht vorurteilsfreie Diskussionen und Forschungen unmöglich. Um dem abzuhelfen treiben wir diese Dienststellen, die die Arbeit in der Kosmologie mit Geldern unterstützen , an, einen bedeutenden Bruchteil ihrer Geldmittel für Nachforschungen in alternative Theorien und zu beobachtende Widersprüche zur Urknalltheorie beiseite zu halten. Um Vorurteile zu vermeiden könnte man den Prüfungsausschuss, der solche Gelder zuteilt aus Astronomen und Physikern außerhalb des Kosmologiebereiches zusammenstellen.


Zuteilende Gelder für Untersuchungen zur Richtigkeit der Urknalltheorie und seine Alternativen würden den wissenschaftlichen Prozeß möglich machen, der unser richtiges Modell der Geschichte des Universums bestimmt.


Unterzeichnet u.a. von:

Halton Arp, Max-Planck-Institut Für Astrophysik (Deutschland)
Eric J. Lerner, Lawrenceville Plasma Physics (USA)
Michael Ibison, Institute for Advanced Studies at Austin (USA) /
Earthtech.org
www.earthtech.org
http://xxx.lanl.gov/abs/astro-ph/0302273
http://supernova.lbl.gov/~evlinder/linderteachin1.pdf
John L. West, Jet Propulsion Laboratory, California Institute of
Technology (USA)
James F. Woodward, California State University, Fullerton (USA)
Andre Koch Torres Assis, State University of Campinas (Brazil)
Yuri Baryshev, Astronomical Institute, St. Petersburg State University(Russland)
Ari Brynjolfsson, Applied Radiation Industries (USA)
Hermann Bondi, Churchill College, University of Cambridge (UK)
Timothy Eastman, Plasmas International (USA)
Chuck Gallo, Superconix, Inc.(USA)
Thomas Gold, Cornell University (emeritus) (USA)
Amitabha Ghosh, Indian Institute of Technology, Kanpur (India)
Walter J. Heikkila, University of Texas at Dallas (USA)
Thomas Jarboe, University of Washington (USA)
Jerry W. Jensen, ATK Propulsion (USA)
Menas Kafatos, George Mason University (USA)
Paul Marmet, Herzberg Institute of Astrophysics (pensioniert) (Canada)
Paola Marziani, Istituto Nazionale di Astrofisica, Osservatorio
Astronomico di Padova (Italien)
Gregory Meholic, The Aerospace Corporation (USA)
Jacques Moret-Bailly, Université Dijon (retired) (Frankreich)
Jayant Narlikar, IUCAA(emeritus) and College de France (Indien, Frankreich)
Marcos Cesar Danhoni Neves, State University of Maringá (Brazil)
Charles D. Orth, Lawrence Livermore National Laboratory (USA)
R. David Pace, Lyon College (USA)
Georges Paturel, Observatoire de Lyon (F)
Jean-Claude Pecker, College de France (F)
Anthony L. Peratt, Los Alamos National Laboratory (USA)
Bill Peter, BAE Systems Advanced Technologies (USA)
David Roscoe, Sheffield University (UK)
Malabika Roy, George Mason University (USA)
Sisir Roy, George Mason University (USA)
Konrad Rudnicki, Jagiellonian University (Polen)
Domingos S.L. Soares, Federal University of Minas Gerais (Brasilien)
http://tinyurl.com/g96gq

C.I.A. Closes Unit Focused on Capture of bin Laden

C.I.A. Closes Unit Focused on Capture of bin Laden
By MARK MAZZETTI
July 4, 2006
WASHINGTON, July 3 — The Central Intelligence Agency has closed a unit that for a decade had the mission of hunting Osama bin Laden and his top lieutenants, intelligence officials confirmed Monday.

The unit, known as Alec Station, was disbanded late last year and its analysts reassigned within the C.I.A. Counterterrorist Center, the officials said.

The decision is a milestone for the agency, which formed the unit before Osama bin Laden became a household name and bolstered its ranks after the Sept. 11 attacks, when President Bush pledged to bring Mr. bin Laden to justice "dead or alive."

The realignment reflects a view that Al Qaeda is no longer as hierarchical as it once was, intelligence officials said, and a growing concern about Qaeda-inspired groups that have begun carrying out attacks independent of Mr. bin Laden and his top deputy, Ayman al-Zawahiri.

Agency officials said that tracking Mr. bin Laden and his deputies remained a high priority, and that the decision to disband the unit was not a sign that the effort had slackened. Instead, the officials said, it reflects a belief that the agency can better deal with high-level threats by focusing on regional trends rather than on specific organizations or individuals.

"The efforts to find Osama bin Laden are as strong as ever," said Jennifer Millerwise Dyck, a C.I.A. spokeswoman. "This is an agile agency, and the decision was made to ensure greater reach and focus."

The decision to close the unit was first reported Monday by National Public Radio.

Michael Scheuer, a former senior C.I.A. official who was the first head of the unit, said the move reflected a view within the agency that Mr. bin Laden was no longer the threat he once was.

Mr. Scheuer said that view was mistaken.

"This will clearly denigrate our operations against Al Qaeda," he said. "These days at the agency, bin Laden and Al Qaeda appear to be treated merely as first among equals."

In recent years, the war in Iraq has stretched the resources of the intelligence agencies and the Pentagon, generating new priorities for American officials. For instance, much of the military's counterterrorism units, like the Army's Delta Force, had been redirected from the hunt for Mr. bin Laden to the search for Abu Musab al-Zarqawi, who was killed last month in Iraq.

An intelligence official who was granted anonymity to discuss classified information said the closing of the bin Laden unit reflected a greater grasp of the organization. "Our understanding of Al Qaeda has greatly evolved from where it was in the late 1990's," the official said, but added, "There are still people who wake up every day with the job of trying to find bin Laden."

Established in 1996, when Mr. bin Laden's calls for global jihad were a source of increasing concern for officials in Washington, Alec Station operated in a similar fashion to that of other agency stations around the globe.

The two dozen staff members who worked at the station, which was named after Mr. Scheuer's son and was housed in leased offices near agency headquarters in northern Virginia, issued regular cables to the agency about Mr. bin Laden's growing abilities and his desire to strike American targets throughout the world.

In his book "Ghost Wars," which chronicles the agency's efforts to hunt Mr. bin Laden in the years before the Sept. 11 attacks, Steve Coll wrote that some inside the agency likened Alec Station to a cult that became obsessed with Al Qaeda.

"The bin Laden unit's analysts were so intense about their work that they made some of their C.I.A. colleagues uncomfortable," Mr. Coll wrote. Members of Alec Station "called themselves 'the Manson Family' because they had acquired a reputation for crazed alarmism about the rising Al Qaeda threat."

Intelligence officials said Alec Station was disbanded after Robert Grenier, who until February was in charge of the Counterterrorist Center, decided the agency needed to reorganize to better address constant changes in terrorist organizations.
http://tinyurl.com/phqjz

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