Die Bienen sterben aus

Imker beklagen Bienensterben
Sonntag 30. April 2006, 16:01 Uhr
Hamburg (AP) Ein mysteriöses Bienensterben macht den Berufsimkern in Deutschland zu schaffen. «Der Todeskampf der Honigbiene und der Imkerei in Deutschland hat begonnen», sagte der Präsident des Verbands der Berufsimker, Manfred Hederer, der «Bild am Sonntag». Er selbst habe fast 60 Prozent seiner Völker verloren. Viele der 75.000 Hobbyimker denken demnach wegen ihres Alters ans Aufhören.
Dem Bericht zufolge sind besonders Ostdeutschland sowie Teile von Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland betroffen. Die Ursache sei noch nicht vollständig erforscht. Als sicher gelte aber, dass der lange Winter und die Varroa-Milbe zu dem Sterben beigetragen hätten. Auch in der Schweiz sind wegen des Schädlings in den vergangenen Jahren immer wieder Bienen eingegangen.
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Eine Honigbiene fliegt auf eine Loewenzahnbluete zu am Donnerstag, 4. Mai 2006, auf einer Wiese in Zuerich. Ein grosser Teil der Schweizer Bienen hat den Winter nicht ueberlebt. Der Verlust wird auf insgesamt 20 bis 30 Prozent geschaetzt. Die Ursachen des Bienensterbens sind noch unklar. Die Wissenschaftler glauben, dass verschiedene Faktoren zusammenkamen: die ungenuegende Effizienz der Varroabekaempfung, die Einwinterung geschwaechter Voelker, die Spaettracht, Pestizide und schliesslich klimatische Elemente. Bis sich der Bienenbestand erholt hat, dauert es ein bis zwei Jahre. (AP Photo/Keystone, Lisa Maire) A bee flies towards a yellow blossom in Zurich, Switzerland on Thursday, May 4, 2006. Many of the Swiss bees did not survive the winter. According to scientists, between 20 and 30 percent died but reasons are unclear.
http://tinyurl.com/ny8dd

Tod der Bienen
13. Mai 2006
Chemnitz. Alarmstimmung bei Sachsens Bienenzüchtern: Bis zu 5000 der zuvor 30.000 Bienenvölker haben nach Schätzungen des Landesverbandes sächsischer Imker den Winter nicht überstanden. In manchen Regionen Deutschlands seien sogar 60 bis 80 Prozent der Völker gestorben, sagt Manfred Hederer, Präsident des Bundes deutscher Berufs- und Erwerbsimker. Er warnt bereits vor einem "Todeskampf der Honigbiene und der Imker".
Als die Temperaturen im Frühjahr wieder auf zwölf Grad stiegen und die Staaten bildenden Honigsammler zu ihrem ersten Reinigungsflug aufbrachen, bekam auch Freizeitimker Roland Wicht aus Taura bei Chemnitz traurige Gewissheit: Sechs seiner 22 Völker habe er verloren, sagt Wicht, die Hälfte allein durch die Varroa-Milbe, ein aus Asien eingeschleppter Bienenparasit. Andere Völker könnten durch die Umstände des langen Herbstes und des harten Winters umgekommen sein, doch die Ursachen seien zu wenig erforscht. "Es fehlt uns jedes Volk", sagt Wicht.
Ältere Imker, die alle Völker verloren haben, könnten jetzt ans Aufgeben denken. Doch als Vorsitzender des Landesverbandes sächsischer Imker mit rund 30.000 Kollegen im Freistaat warnt Wicht zugleich vor Panikmache: "Das ist nicht der Niedergang der Bienenwirtschaft." Binnen eines Jahres könnten die Verluste wettgemacht und die Völker wieder aufgezogen sein - "wenn jetzt einer dem anderen hilft". Der Bedarf in Sachsen zur Bestäubung der Obstbäume, die jetzt in voller Blüte stehen, liege bei bis zu 60.000 Völkern. Wicht: "Die Bienen wissen gar nicht, wo sie zuerst hinfliegen sollen."
Doch anders als der 59-jährige Ingenieur schlägt Manfred Hederer an der Spitze des Bundes der Berufsimker mächtig Alarm. "Es geht nicht ums Bienensterben, es geht auch ums Umweltsterben und um zu Tode gepflegte Agrarflächen", sagt der Bayer, in dessen Heimat 60 Prozent der Völker starben. Die Varroa-Milbe habe man bei sachgerechter Bekämpfung längst im Griff.
Dennoch habe es 1951 noch 2,2 Millionen Bienenvölker gegeben, jetzt sei es nur noch ein Drittel. "Die Obstbauern", so Hederer, "schreien danach."
Wissenschaftler machen sich daher auf die Suche nach einem Ausweg für Obstbauern. In einem Pilotversuch des Zoologischen Instituts in Greifswald wird in Rostock als Alternative zur anfälligeren Honigbiene die robustere Rote Mauerbiene getestet. "Es müssen schnell Alternativen gefunden werden. Sonst drohen europaweit große Ertrags- und harte finanzielle Einbußen für die Unternehmen", sagt Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt unterstützt. Honig produziert die Wildbiene allerdings nicht.
Einzig im sächsischen Agrar- und Umweltministerium will man von den Nöten nichts wissen. "In Sachsen gibt es immer Verluste, das ist nicht außergewöhnlich", sagt eine Sprecherin.
http://tinyurl.com/m45ed

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Chemtrail-Forum: http://tinyurl.com/ndtts
http://www.net-news-global.de/

Chemtrail Patents: United States Patent 4,686,605
Atmospheric Geoengineering is occuring in our skies daily, and on a worldwide basis. For those who doubt the feasibility of these special operations, just take a look at the following Patents.
Chemtrail Patents: http://omega.twoday.net/20040311/


Studie
Drastisch weniger Schmetterlinge und Bienen auf Gen-Raps-Feldern
22. März 2005
Der kommerzielle Anbau von genetisch veränderten Pflanzen hat große Auswirkungen auf die umliegenden Gewächse und damit auch auf Schmetterlinge und Bienen. Zu diesem Schluss kommt eine dreijährige Studie im Auftrag der britischen Regierung, die im Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlicht wurde. Nach den Ergebnissen der Forscher, die ein Rapsfeld mit genetisch verändertem Canola-Raps untersuchten, der einem bestimmten Herbizid widersteht, nahm die Zahl der Schmetterlinge und Bienen drastisch ab. Das habe nicht nur dramatische Auswirkungen auf die Insekten selbst, sondern auch auf jene Tiere, die in der Nahrungskette darüber liegen wie etwa verschiedene Vogelarten. Die Gentechnik-Befürworter sehen diese Gefahr aber nicht. "Einige der Tiere würden positiv davon betroffen sein, einige vielleicht negativ, aber die meisten gar nicht", meint Rony Combes vom Agricultural Biotechnology Council, einer Londoner Lobby-Gruppe für Gentechnologie.
Auch jene Rapsöl-Saat, die von Bayer CropScience in den USA und in Kanada im großen Stil angebaut wird, führt dazu, dass im Hochsommer knapp vor der Ernte kaum Schmetterlinge oder andere Insekten in der Nähe der Felder sichtbar sind. Gründe dafür liegen in der "Natur" der gentechnisch veränderten Pflanze, die kaum Nahrung für Insekten bietet. "Es gibt einfach nichts im Feld, was für Bienen oder Schmetterlinge interessant wäre", so der Bayer-Sprecher Julian Little.
Die ausführlichen Ergebnisse der oben zitierten Studie, an der mehr als 150 Forscher teilgenommen hatten, die eine Million Pflanzen und zwei Millionen Insekten in verschiedenen Teilen Großbritanniens untersuchten, wurde im Fachmagazin Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht. Die meisten der untersuchten Pflanzen sollen zwar in Europa nicht zugelassen werden und stehen auch nicht zur Debatte, dennoch, so nehmen die Forscher an, werden die Ergebnisse die Landwirtschaftspolitik für Jahrzehnte beeinflussen.
"Nun gibt es einen rationalen und wissenschaftlich basierten Bericht, der diese Veränderungen deutlich macht", so Chris Pollock, wissenschaftlicher Direktor am Institute For Grassland and Environmental Research in Aberystwyth, der auch Vorsitzender des Studien-Komitees war. "Wir haben detailreich demonstriert wie eng die Verbindung zwischen der Landwirtschaft und der Umwelt ist".
http://tinyurl.com/m8cjt

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