Autoverbot für Langzeitarbeitslose
SPD: Autoverbot für Langzeitarbeitslose
Hartz-Irrsinn: Der nächste Sparhammer lauert schon
21.05.2006
Berlin - Hartz IV ist ein Fass ohne Boden, die Kosten explodieren. Auch bei der SPD schrillen die Alarmglocken. Der Ruf nach Leistungskürzungen wird immer lauter. Jüngste Idee: Wer Arbeitslosengeld II (ALG II) bezieht, soll in Zukunft auf seinen Wagen verzichten. Autoverbot für Langzeitarbeitslose? Das darf doch nicht wahr sein!
SPD-Haushaltspolitikerin Waltraud Lehn hat diese Sparvariante ins Spiel gebracht. Man könne sich ja fragen, wie lange man einem Langzeitarbeitslosen ein eigenes Auto zugestehen wolle, so der ernstgemeinte Vorstoß der 58-Jährigen. Im Haushaltsausschuss werde "eine ganze Reihe zusätzlicher Sparmaßnahmen" diskutiert, verriet sie. Darunter: die Auto-Streich-Kiste. "Alle diese Überlegungen sind aber noch nicht spruchreif", hieß es.
Bislang darf ein ALG-II-Empfänger ein Auto im Wert bis zu 5000 Euro fahren. Liegt der Wert seines Fahrzeugs höher, entscheidet der Sachbearbeiter der Arbeitsagentur. Bei einem Luxusgefährt muss der Erwerbslose auf ein billigeres Modell umsteigen. Dass er künftig völlig auf seine vier Räder verzichten soll, ist ein Sparhammer, der Betroffene um ihre Mobilität bringt, ihnen vielleicht auch noch die letzte Chance auf einen Job nimmt.
Fakt ist: Die Große Koalition steckt in der Hartz-IV-Falle. "Niemand hat die explosionsartige Vermehrung der Bedarfsgemeinschaften auf derzeit vier Millionen mit ihren finanziellen Folgen vorausgesehen", stöhnt SPD-Fraktionschef Peter Struck. Er will, dass nur Hartz IV bekommt, wer auch wirklich bedürftig ist.
http://tinyurl.com/qnjld
Hartz-Irrsinn: Der nächste Sparhammer lauert schon
21.05.2006
Berlin - Hartz IV ist ein Fass ohne Boden, die Kosten explodieren. Auch bei der SPD schrillen die Alarmglocken. Der Ruf nach Leistungskürzungen wird immer lauter. Jüngste Idee: Wer Arbeitslosengeld II (ALG II) bezieht, soll in Zukunft auf seinen Wagen verzichten. Autoverbot für Langzeitarbeitslose? Das darf doch nicht wahr sein!
SPD-Haushaltspolitikerin Waltraud Lehn hat diese Sparvariante ins Spiel gebracht. Man könne sich ja fragen, wie lange man einem Langzeitarbeitslosen ein eigenes Auto zugestehen wolle, so der ernstgemeinte Vorstoß der 58-Jährigen. Im Haushaltsausschuss werde "eine ganze Reihe zusätzlicher Sparmaßnahmen" diskutiert, verriet sie. Darunter: die Auto-Streich-Kiste. "Alle diese Überlegungen sind aber noch nicht spruchreif", hieß es.
Bislang darf ein ALG-II-Empfänger ein Auto im Wert bis zu 5000 Euro fahren. Liegt der Wert seines Fahrzeugs höher, entscheidet der Sachbearbeiter der Arbeitsagentur. Bei einem Luxusgefährt muss der Erwerbslose auf ein billigeres Modell umsteigen. Dass er künftig völlig auf seine vier Räder verzichten soll, ist ein Sparhammer, der Betroffene um ihre Mobilität bringt, ihnen vielleicht auch noch die letzte Chance auf einen Job nimmt.
Fakt ist: Die Große Koalition steckt in der Hartz-IV-Falle. "Niemand hat die explosionsartige Vermehrung der Bedarfsgemeinschaften auf derzeit vier Millionen mit ihren finanziellen Folgen vorausgesehen", stöhnt SPD-Fraktionschef Peter Struck. Er will, dass nur Hartz IV bekommt, wer auch wirklich bedürftig ist.
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bin66 - 22. Mai, 01:54

