Demokratie. Der Gott, Der Keiner Ist

Demokratie. Der Gott, Der Keiner Ist
Hans-Hermann Hoppe

Vorwort zur deutschen Ausgabe [Preface to German edition [Leipzig: Manuscriptum] of Democracy. The God That Failed (Demokratie. Der Gott, Der Keiner Ist), by Hans-Hermann Hoppe. More information at: www.HansHoppe.com ]

Es erfuellt mich mit Genugtuung und Zuversicht, dass mein juengstes Buch in
Deutschland erscheint.

Dies ist nicht ganz so selbstverstaendlich wie es erscheinen mag; denn Deutschland ist kein freies Land. Es gibt in Deutschland nicht einmal Redefreiheit. Wer hier bestimmten regierungsamtlich vekuendeten Aussagen oeffentlich widerspricht, wird eingekerkert. Und wer sich "politisch unkorrekt" aeussert, wird kaltgestellt und mundtot gemacht. Seit einigen Jahren macht sich erstmals vernehmbar Widerspruch gegen diesen deprimierenden Zustand bemerkbar.
"Politisch korrekt" ist das, was die Herrscher und insbesondere die Sieger unter den Herrschern proklamieren. Der grosse Sieger des 20. Jahrhunderts, speziell im Hinblick auf Deutschland, sind die USA. Die USA haben darum die "korrekte" Interpretation vor allem der juengeren Geschichte bestimmt. Das besiegte Deutschland wurde nicht nur besetzt, sondern auch umerzogen. Deutschlands Schulen und Universitaeten, unter nahezu totaler Kontrolle des Staates stehend, und die staatlich lizensierten Massenmedien verkuendeten und verkuenden bis heute die offiziell-offizioese amerikanische Sicht der Geschichte und insbesondere des 20. Jahrhunderts als eines Triumphs des Guten ueber das Boese.

Und doch werden nach mehr als fuenfzig Jahren Besatzung und Umerziehung in Deutschland wieder Themen und Sachverhalte oeffentlich eroertert, die nicht oder nur schwerlich in das amerikanische Weltbild passen und darum lange tabuisiert waren (im besiegten Deutschland mehr noch als in den siegreichen USA): der blutruenstige Beginn der modernen USA mit der militaerischen Eroberung, Verwuestung und anhaltenden Besetzung der sezessionistischen Suedstaaten durch die Unions-Regierung im zweiten amerikanischen Unabhaengigkeitskrieg, die gezielte Verstrickung der USA in den ersten Weltkrieg, der Sturz von Zar und Kaisern und das Versailler Friedensdiktat, das Ausmass der Verbrechen Lenins und Stalins und ihre Rolle beim Aufstieg Mussolinis und Hitlers, die freundschaftliche Verbindung zwischen Roosevelt und Stalin und die aus ihr resultierende jahrzehntelange kommunistische Machtausuebung in ganz Ost- und Mitteleuropa, die alliierte Terrorbombardierung von Zivilisten und die amerikanische Misshandlung deutscher Kriegsgefangener, die Uebergabe westlicher Kriegsgefangener zur Exekution an Stalin, die Vertreibung Millionen Deutscher und, neben dem unseligen Holocaust, auch die daraus erwachsene Holocaust Industrie (von andernorts und seither begangenen Taten bzw. Untaten gar nicht zu reden). Auch meine hier vorliegenden Untersuchungen sind "politisch unkorrekt." Sie passen also in eine durch eine zunehmend "revisionistische" Aufnahmebereitschaft gekennzeichnete intellektuelle Landschaft, und man darf deshalb hoffen (jedenfalls hoffe ich dies), dass sie gerade in Deutschland auf fruchtbaren Boden fallen und eine befreiende Wirkung auszuueben vermoegen.

Meine Thesen sind tatsaechlich noch "unkorrekter" und die von mir vorgeschlagenen Revisionen am orthodoxen Geschichtsbild grundlegender und weitergehend als alles bisher hierzulande dazu gesagte. Ungeachtet meiner Amerika-kritischen Stellung jedoch, haelt meine Arbeit nur wenig speziellen Trost fuer Deutschland und die Deutschen bereit (ist nicht das deutsche politische System nur ein Abklatsch des amerikanischen?). Zentraler Gegenstand der folgenden Untersuchungen ist das moderne amerikanische System eines demokratischen Verfassungsstaats. Nahezu alle US-Amerikaner sind von der Ueberlegenheit dieses ihres politischen Systems ueberzeugt. Und die amerikanischen Neokonservativen insbesondere, jene Gruppe von vormals extrem linken und nun sozialdemokratischen Intellektuellen, die erstmals unter der Reagan Administration zu Ansehen und Einfluss gelangten und die gegenwaertig dominierenden Einfluss auf die Bush Administration ausueben, gehen sogar noch weiter. Sie behaupten, dass der demokratische Verfassungsstaat, exemplifiziert durch die USA, die hoechste und unuebertreffliche Form sozialer Organisation darstellt. Ein dem demokratischen Verfassungsstaat grundsaetzlich ueberlegenes System sozialer Ordnung sei undenkbar. Mit der Annahme des amerikanischen Systems sei somit, konstitutionell und ideologisch, das "Ende der Geschichte" erreicht. (Kein Wunder, dass die Neokonservativen stets an der vordersten Front amerikanischer Kriegshetzer stehen: die Demokratie muss, wenn erforderlich mit Waffengewalt, in unerzogene - unamerikanische - Regionen exportiert werden - der Weltgeist verlangt es so.)

Diese weithin, insbesondere auch in Deutschland akzeptierte These wird in meinen Abhandlungen ueberprueft und widerlegt. Der theoretische und historische Nachweis hierfuer ist in meinen folgenden Untersuchungen zu finden. An dieser Stelle kann das Ergebnis nur skizzenhaft - historisch und vor allem theoretisch stark verkuerzt - angedeutet werden.

Das amerikanische Modell - kurz: die Demokratie - muss sowohl in wirtschaftlicher als auch in moralischer Hinsicht als historischer Fehlschlag beurteilt werden. Demokratie foerdert Kurzsichtigkeit, Kapitalverschwendung, Unverantwortlichkeit und moralischen Relativismus. Sie fuehrt zu dauernder zwangsweiser Einkommens- und Vermoegensumverteilung und staendiger Rechtsunsicherheit. Sie ist kontraproduktiv. Sie foerdert das Demagogentum und den Egalitarismus. Sie ist nach innen gegenueber der eigenen Bevoelkerung und nach aussen hin aggressiv und tendenziell totalitaer. Insgesamt fuehrt sie zu einem dramatischen Anstieg der Staatsmacht, erkennbar an der Groesse staatlicher - parasitaer durch Steuern und Enteignung eingetriebener - Einnahmen und Vermoegensbestaende im Verhaeltnis zur Groesse produktiv - im Markt - erwirtschafteter Einkommen und Vermoegen, und dem Umfang und der Reichweite staatlicher Gesetzgebung. Sie ist ebenso zum Untergang bestimmt, wie der Sowjetkommunismus zum Untergang bestimmt war.

In weit guenstigerem Licht als die Demokratie erscheint die klassische (vorrevolutionaere) Monarchie. Es gehoert zum herrschenden, amerikanisch gepraegten Weltbild, dass der mit der amerikanischen und der franzoesischen Revolution einsetzende und mit Ende des ersten Weltkrieges im wesentlichen abgeschlossene Prozess der Abloesung von Koenigen durch Praesidenten bzw. Premierminister einen historischen Fortschritt darstellt. Die folgenden Untersuchungen zeigen, dass das Gegenteil der Fall ist. Der Ubergang von einer monarchischen Welt zu einer demokratischen muss als zivilisatorischer Rueckschritt beurteilt werden. Es ginge uns heute besser, was Wohlfahrt und Freiheit anbelangt, als es uns tatsaechlich geht, haetten wir das demokratische Modell nie uebernommen. Im Unterschied zu demokratischen "Verwaltern" "oeffentlicher Gueter," sind Koenige als Eigentuemer derselben Gueter langfristig orientiert und an Kapitalerhaltung bzw. - vermehrung interessiert. Sie werden fuer ihre Handlungen persoenlich verantwortlich gemacht und sind an vor-gegebene Gesetze gebunden. Sie sind nicht Gesetzgeber, sondern Anwender alter und ewiger Gesetze. Von Volkswahlen unabhaengig, haben sie wenig Bedarf an Demagogentum, Umverteilungspolitik und Egalitarismus (deren Abwesenheit saemtlich der wirtschaftlichen Entwicklung zugute kommt). Insgesamt ist der monarchische Staat vergleichsweise maessig und mild: mit geringen Steuereinnahmen ausgestattet und wenig zudringlich und bedrueckend.

Trotz deutlicher Sympathie fuer die klassische Monarchie bin ich aber kein Monarchist. Sowohl die klassische Monarchie als auch die moderne Demokratie sind Staatsformen. D.h. beide beanspruchen fuer sich hinsichtlich der Einwohner eines gegebenen Territoriums ein Monopol der ultimativen Rechtsprechung und der Besteuerung: ich allein, lautet ihr credo, bin endgueltiger Richter im Fall sozialer Konflikte und ich allein darf das Eigentum anderer ohne ihre Zustimmung an mich reissen. Angesichts dieser Anreizstruktur ist von jeder staatlich organisierten Sozialordnung zu erwarten, dass der Preis fuer Recht und Ordnung steigt, waehrend ihre Qualitaet faellt. Je hoeher die Steuereinnahmen und je geringer die eigenen Produktionsanstrengungen, umso besser sind die Staatsinhaber dran.

Die Existenz eines jeden Staates fuehrt so zum einen zur Entwicklung und Foerderung des Schmarotzertums.

Als Steuerempfaengern ist es den Inhabern des Staates moeglich, zu leben ohne zu arbeiten, d. h. ohne eine den Steuerzahlern annehmbar erscheinende Gegenleistung erbringen zu muessen. Entgegen der immer noch weit verbreiteten marxistischen Mythologie sind es nicht die Unternehmer, die ihre Arbeiter ausbeuten. Vielmehr sind es die Staatsinhaber: der Koenig und sein Hof im Fall der Monarchie, und der Praesident, das Parlament und der sogenannte oeffentliche Dienst im Fall der Demokratie, d. h. diejenigen die lauthals fuer das sogenannte "oeffentliche Wohl" arbeiten, die tatsaechlich auf Kosten anderer - ausbeuterisch, parasitaer - leben. Je hoeher die Steuereinnahmen, umso besser geht es den Schmarotzern und/oder umso mehr Schmarotzer gibt es.

Noch schlimmer: als endgueltiger Richter in allen Konfliktsachen sind die Inhaber des Staates in der Lage, Konflikte nicht nur teuer und schlecht zu schlichten, sondern Streitigkeiten selbst zu verursachen oder zu provozieren, um sie dann zu ihren eigenen Gunsten zu "loesen." D. h., eine staatliche Ordnung produziert nicht nur minderwertige Produkte zu ueberhoehten Preisen und foerdert das Schmarotzertum, sondern sie produziert auch Ungueter und Unrecht und sie foerdert, insbesondere unter demokratischen Bedingungen (wenn der Eintritt in den Staatsapparat jedermann offensteht), das Ungueterproduzententum und das Unrechtswesen, d.i., sie gebiert ueble Charaktere und Charaktereigenschaften.

Mein Geschichtsrevisionismus geht darum weiter. Nicht nur der Uebergang von der Monarchie zur Demokratie war ein historischer Fehler. Die Institution des modernen, nach-mittelalterlichen Staates selbst stellt einen folgenschweren Irrtum dar. Doch gibt es, entgegen neokonservativen Behauptungen, eine jederzeit herstellbare, in moralischer wie wirtschaftlicher Hinsicht grundsaetzlich ueberlegene Alternative zu Demokratie und Monarchie: eine "natuerliche Ordnung" (ein bewusst wegen seines vor-monarchischen mittelalterlich-scholastischen Anklangs gewaehlter Ausdruck).

In einer natuerlichen Ordnung sind saemtliche Gueter im Privateigentum einzelner Personen oder Personengruppen. Strassen, Flughaefen, Wasserwege, alles Land und saemtliche Gebaeude - alles befindet sich in Privateigentum. Es gibt keinen Staat, keine Steuern, kein Gerichtsmonopol und kein "oeffentliches Eigentum." Sicherheit - also Eigentumsschutz, Recht und Ordnung - wird, wie andere Gueter und Dienstleistungen auch, in Eigenleistung, in nachbarschaftlicher Kooperation, und durch frei finanzierte Spezialunternehmen erbracht. Neben Eigen- und Nachbarschaftsleistungen wie Zaeunen, Mauern, Gittern, Schloessern, Warneinrichtungen, Messern und Revolvern, werden vertraglich vereinbarte Sicherheitsleistungen aller Art vor allem von frei konkurrierenden (unregulierten) Eigentums- und Lebensversicherern angeboten und erbracht, die ihrerseits in regelmaessiger Zusammenarbeit mit unabhaengigen und miteinander konkurrierenden Schlichtern bzw. Vermittlern und selbstaendigen oder angegliederten polizeilichen Vollzugsorganen stehen. Als Ergebnis (in komplettem Gegensatz zum unter staatlichen Bedingungen erzielten Resultat) faellt der Preis fuer Sicherheit waehrend die Qualitaet steigt.
Mehrere Kapitel der folgenden Untersuchungen beschaeftigen sich mit der Beschreibung, der theoretischen Erklaerung und der historisch-soziologischen Veranschaulichung der rechtlich-institutionellen und wirtschaftlichen Wirkungsweise einer natuerlichen Ordnung, mit ihren moralischen und wirtschaftlichen Vorzuegen gegenueber einer etatistischen Sozialordnung, sowie mit den strategischen Mitteln, sie unter gegenwaertigen Bedingungen durchzusetzen.

Deutsche und amerikanische Rezensenten der Originalausgabe dieses Buches haben angemerkt, dass es mehr ist und mehr sein will als kuehle Analyse und Erklaerung. Das vorliegende Buch ist in praktischer Absicht geschrieben. Es ist dazu gedacht, eine politische Bewegung zu definieren, zu motivieren und zu formen. Es will dazu beitragen, klassische (alte) Konservative und ultraliberale (libertaere) Anhaenger der Marktwirtschaft ideologisch zu einer buergerlichen Fundamentalopposition gegen das System des demokratischen Zentralstaats (und noch mehr eines Super- oder gar Weltstaats) und des ihm innewohnenden Schmarotzertums und Unrechtswesens zusammenzuschweissen und Begeisterung fuer die alte Idee einer natuerlichen Ordnung und (als Mittel zu diesem Zweck) die Sezession zu erzeugen.

In den USA gab und gibt es eine anti-etatistische Fundamentalopposition (und es ist allein diese Tatsache und der maessigende bzw. radikalisierende intellektuelle Einfluss dieser Opposition auf die amerikanische oeffentliche Meinung, die Amerika den europaeischen Laendern und insbesondere Deutschland bis heute voraus hat). Doch war diese Opposition staendigen etatistischen Versuchungen und Drohungen ausgesetzt und angesichts der Sowjetunion und des Kalten Krieges zunehmend verwirrt, zersplittert und dezimiert.

Um diesem Niedergang entgegenzuwirken und einer konservativ-libertaeren Fundamentalopposition wieder Sprache zu verleihen, fanden sich Ende der 1980er Jahre Intellektuelle aus dem Umkreis des Ludwig von Mises Institute, des Center for Libertarian Studies, und des politisch-kulturellen Monatsmagazins Chronicles ueber mehrere Jahre hinweg zu regelmaessigen privaten Publikumskonferenzen zusammen. Der Moment war guenstig. Das kommunistische Sowjetimperium war Ende der 1980er Jahre zusammengebrochen, und infolgedessen war die ideologische Aufnahmebereitschaft der Oeffentlichkeit angestiegen und so hoch wie seit Jahrzehnten nicht. Initiator und bis zu seinem Tod im Jahr 1995 spiritus rector dieser intellektuellen Unternehmung war Murray N. Rothbard, der herausragende amerikanische Schueler des oesterreichischen Wirtschafts- und Gesellschaftstheoretikers Ludwig von Mises und intellektueller Begruender der libertaeren Bewegung in Amerika. Neben Rothbard waren es vor allem Llewellyn H. Rockwell, Jr., der Gruender und Praesident des Ludwig von Mises Institutes, Thomas Fleming, der Chronicles-Herausgeber, der Geistesgeschichtler und politische Philosoph Paul Gottfried, die Historiker Clyde Wilson und Ralph Raico, die Kommentatoren und Kolumnisten Samuel Francis und Joseph Sobran, und der Autor dieser Zeilen, die bei diesen Anlaessen mit grundsaetzlichen und programmatischen Beitraegen hervortraten. Selbst-ironisch bezeichnete man sich als Paleos, und unter diesem Namen wurde man schnell auch offiziell registriert (und beruehmt-beruechtigt).

Durch das Internet gefoerdert, sind die Paleos inzwischen zu einer bluehenden und rasant anwachsenden intellektuellen Bewegung geworden. www.LewRockwell.com, die erste und herausragende Paleo-Adresse, mit taeglich wechselnder politischer, wirtschaftlicher und kultureller Analyse und Kommentierung, gehoert zu den meistgelesenen web-Seiten ihrer Art. Sie hat mehr taegliche Leser als die web-Seite des Weissen Hauses, der Washington Times, der National Review, des Weekly Standard, Forbes, des Economist, des Spiegel, der FAZ, der Welt, der Sueddeutschen Zeitung, des Handelsblatts und der Bildzeitung (und beinah soviel wie das Wall Street Journal). Das vorliegende Buch, in den USA inzwischen in 5. Auflage, ist mein persoenlicher, spezifisch theoretischer und europaeischer Beitrag zur Identitaetsstiftung dieser konservativ-libertaeren Paleo-Bewegung.

Im gegenwaertigen Deutschland gibt es keine anti-etatistische buergerliche Fundamentalopposition. Vielerorts gelten Deutschland und Antietatismus geradezu als unvereinbar. Doch wie der amerikanische Historiker Raico gezeigt hat, hat es bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland eine solche Opposition gegeben.2 Ihr Verschwinden ist ein weiteres trauriges Ergebnis der Demokratie. Mit meiner intellektuellen Demontage der Demokratie knuepfe ich an diese radikal freiheitliche deutsche Tradition an und will ich dazu beitragen sie zu erneuern. Deutschland haette eine solche Erneuerung wahrhaft noetig; und als jemand, der sich stets selbstbewusst zu seinem Deutschtum bekannt und seine Stellung als deutscher Buerger nie aufgegeben hat, darf ich mir erlauben zu sagen, dass Deutschland eine solche Erneuerung auch hoch verdient haette. (yahoo.group)

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