Soldaten als IP-Selbstversorger
Soldaten als IP-Selbstversorger
Dienstag, 27. Juni 2006
Eine der Wortschöpfungen, die das Irak-Abenteuer des US-Präsidenten Bush der Welt hinterlassen könnte, ist das so genannte "Hajjinet" (Hajji = Mekka-Pilgerer). Gemeint sind die in Privat-Initiative aufgebauten Privat-Netzwerke von US-Soldaten, die sich über Satellitenschüssel und gemeinschafltiche Investition einen eigenen Internet-Zugang verschaffen. Denn das von der Armee zur Verfügung gestellte Equipment kann meist nur für eine Viertelstunde pro Tag genutzt werden, wenn überhaupt. Ein Hajjinet versorgt meist zwischen 20 und 30 Soldaten rund um die Uhr, sofern Strom zur Verfügung steht. In einigen Fällen sind sogar über 300 Soldaten beteiligt.
Derart große Privat-Netzwerke können auch teurere Satelliten-Zugänge finanzieren, die bis zu 15.000 Dollar pro Monat kosten, auch wenn dazu kostengünstige Diensteanbieter aus der Ukraine genutzt werden. Ein Betreiber eines solchen Netzwerks hat nun eigens eine Site hajjinet.com eingerichtet, um seinen Kameraden das notwendige Know-How und die Bezugsquellen - sofern legal - mitzuteilen. Und wer weiß, vielleicht entstehen ja auch schon bald in DSL-untersorgten Gebieten Deutschlands die ersten Haddschinets. Ähnliches soll es im ländlichen Raum ja schon geben. (Quelle: Hacking Iraq - Localist)
http://tinyurl.com/gdvmn
30.06.2006 10:26
Schweizer entwickeln fliegende Mobilfunkantenne
Ein Team aus Schweizer Wissenschaftlern und Unternehmern hat eine fliegende Mobilfunkstation entwickelt, die die Funkmasten am Boden ersetzen können soll. Die "X-Station" besteht aus einem mit Helium gefüllten 60 Meter langen Zeppelin und einer Plattform, die auf eine Höhe von 21.000 Meter steigen und dort stationär verbleiben soll. An den Zeppelin angekoppelt ist ein unbemanntes Kleinflugzeug, berichtet[1] das Schweizer Fernsehen. Die Handy-Strahlung würde durch das System tausendfach verringert, heißt es.
Die Idee zu dem Projekt hatte der Schweizer Erfinder Kamal Allawi. An der Umsetzung arbeiten derzeit mehr als 50 Wissenschaftler von der ETH Zürich und Lausanne, von der Universität Neuenburg sowie der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt. Auch der Technologiekonzern RUAG Aerospace sei beteiligt. Damit die X-Station ihre Position halten kann, sei ein Autopilot mit GPS entwickelt worden. Das Kleinflugzeug sei mit riesigen Propellern ausgerüstet, die den starken Winden in dieser Höhe entgegenwirken sollen. Ein Prototyp des auf 30 bis 40 Millionen Franken (19 bis 25,5 Millionen Euro) veranschlagten Zeppelins soll im kommenden Jahr starten.
Eine einzige X-Station soll die Fläche der Schweiz abdecken können, für die Abdeckung von ganz Europa würden rund 20 Stationen benötigt. Neben der Verbreitung von Telefonie, Internet, digitalem Radio und Fernsehen seien durch die Ausstattung mit einer Kamera auch Überwachungsfunktionen möglich, zum Beispiel bei Waldbränden.
http://tinyurl.com/ec3tf
Dienstag, 27. Juni 2006
Eine der Wortschöpfungen, die das Irak-Abenteuer des US-Präsidenten Bush der Welt hinterlassen könnte, ist das so genannte "Hajjinet" (Hajji = Mekka-Pilgerer). Gemeint sind die in Privat-Initiative aufgebauten Privat-Netzwerke von US-Soldaten, die sich über Satellitenschüssel und gemeinschafltiche Investition einen eigenen Internet-Zugang verschaffen. Denn das von der Armee zur Verfügung gestellte Equipment kann meist nur für eine Viertelstunde pro Tag genutzt werden, wenn überhaupt. Ein Hajjinet versorgt meist zwischen 20 und 30 Soldaten rund um die Uhr, sofern Strom zur Verfügung steht. In einigen Fällen sind sogar über 300 Soldaten beteiligt.
Derart große Privat-Netzwerke können auch teurere Satelliten-Zugänge finanzieren, die bis zu 15.000 Dollar pro Monat kosten, auch wenn dazu kostengünstige Diensteanbieter aus der Ukraine genutzt werden. Ein Betreiber eines solchen Netzwerks hat nun eigens eine Site hajjinet.com eingerichtet, um seinen Kameraden das notwendige Know-How und die Bezugsquellen - sofern legal - mitzuteilen. Und wer weiß, vielleicht entstehen ja auch schon bald in DSL-untersorgten Gebieten Deutschlands die ersten Haddschinets. Ähnliches soll es im ländlichen Raum ja schon geben. (Quelle: Hacking Iraq - Localist)
http://tinyurl.com/gdvmn
30.06.2006 10:26
Schweizer entwickeln fliegende Mobilfunkantenne
Ein Team aus Schweizer Wissenschaftlern und Unternehmern hat eine fliegende Mobilfunkstation entwickelt, die die Funkmasten am Boden ersetzen können soll. Die "X-Station" besteht aus einem mit Helium gefüllten 60 Meter langen Zeppelin und einer Plattform, die auf eine Höhe von 21.000 Meter steigen und dort stationär verbleiben soll. An den Zeppelin angekoppelt ist ein unbemanntes Kleinflugzeug, berichtet[1] das Schweizer Fernsehen. Die Handy-Strahlung würde durch das System tausendfach verringert, heißt es.
Die Idee zu dem Projekt hatte der Schweizer Erfinder Kamal Allawi. An der Umsetzung arbeiten derzeit mehr als 50 Wissenschaftler von der ETH Zürich und Lausanne, von der Universität Neuenburg sowie der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt. Auch der Technologiekonzern RUAG Aerospace sei beteiligt. Damit die X-Station ihre Position halten kann, sei ein Autopilot mit GPS entwickelt worden. Das Kleinflugzeug sei mit riesigen Propellern ausgerüstet, die den starken Winden in dieser Höhe entgegenwirken sollen. Ein Prototyp des auf 30 bis 40 Millionen Franken (19 bis 25,5 Millionen Euro) veranschlagten Zeppelins soll im kommenden Jahr starten.
Eine einzige X-Station soll die Fläche der Schweiz abdecken können, für die Abdeckung von ganz Europa würden rund 20 Stationen benötigt. Neben der Verbreitung von Telefonie, Internet, digitalem Radio und Fernsehen seien durch die Ausstattung mit einer Kamera auch Überwachungsfunktionen möglich, zum Beispiel bei Waldbränden.
http://tinyurl.com/ec3tf
bin66 - 4. Jul, 00:59

